DHZ 01/2010

Ausgabe 01/2010

Lesen Sie im Titelthema „Hormone und Neurone“ über Oxytocin, das scheue Hormon • wie das Gehirn entsteht  warum Spiegelneuronen bereits vor der Geburt aktiv sind. Im zweiten Heftteil über Orientierungshilfen für junge Väter • Geburtshilfe in Honduras • vom Symposium „Farbe.Design.Therapie“ u.v.m.

Editorial

Katja Baumgarten

Als unsere Katze vor einigen Jahren trächtig war, suchte sie sich als Nachtlager einmal einen Stapel Decken im Raum, wo ich mit meinem Jüngsten schlief. Am Vortag war sie vom „Kampfkater“ aus der Nachbarschaft angegriffen worden, ...

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Thema: Hormone und Neurone

Dr. Michel Odent

Die Wirkungsweisen des „Liebeshormons“ Oxytocin sind noch längst nicht ausreichend erforscht. Dabei könnten sie für die Bedürfnisse von gebärenden Frauen und neugeborenen Kindern aufschlussreich sein. Bei Säugetieren wird das als ...

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Prof. Barry Keverne

Tierversuche belegen die Bedeutung von Neuropeptiden – darunter das Oxytocin – für das Bindungsverhalten von Säugetieren. Wenngleich sich der Mensch bei der Fortpflanzung von hormoneller Steuerung emanzipiert hat, wirkt das ...

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Prof. Dr. Kerstin Uvnäs Moberg

Das Neuropeptid Oxytocin fördert die Wehen und den Milchfluss. Es beeinflusst das mütterliche Verhalten und die Bindung nachhaltig. Dabei ist es doppelt wirksam: als Hormon und als Neurotransmitter im Gehirn.

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Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther

Das kindliche Gehirn ist in seiner vorgeburtlichen Entwicklung offen für äußere Einflüsse. Wenn sich spezialisierte Zellen für Nerven, Sinnesorgane oder Muskeln bilden, reagieren die Verknüpfungen bereits auf vorhandene Strukturen ...

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Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther

Vorgeburtliche Erfahrungen bilden die Basis für weitere Lernerfahrungen. Die frühe Lust daran, setzt sich ein Leben lang fort.

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Dr. med. Ute Auhagen-Stephanos

Spiegelneuronen regeln anscheinend nicht nur den sozialen Umgang von Menschen untereinander, sondern sind bereits zwischen Mutter und Fötus aktiv. Sie spielen für die pränatale Entwicklung des Kindes eine große Rolle. Diese ...

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Dr. Isabelle Kiefer

Dr. Isabelle Kiefer beschreibt die fetale Magnetenzephalografie (fMEG) als eine bedeutende technische Entwicklung zur Grundlagenforschung über die Hirnaktivität des Ungeborenen: Eröffnet sie neue, nicht-invasive Möglichkeiten der ...

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Katja Baumgarten

Katja Baumgarten hat Magdalene Weiß im Institut für Magnetenzephalografie in Tübingen besucht und sich ein neuartiges Untersuchungsgerät für Ungeborene angeschaut. Die ehemalige Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes führt im ...

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Beruf & Praxis

Dr. Micha Bitschnau

Wird ein homöopathisches Mittel bei der Geburt angewendet, dürfen damit nicht nur unspezifische Symptome wie Schmerzen behandelt werden. Der Gesamtzustand der Frau muss beobachtet werden. Eine falsche Anwendung kann gravierende ...

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Politik & Gesellschaft

Martin Verlinden

Väter wollen beschützen, ernähren und fördern. Dabei haben sie höchsten Orientierungsbedarf rund um Schwangerschaft und Geburt. Ihre Einbindung und stärkere Präsenz direkt nach der Geburt bietet ein großes Potenzial im Sinne der ...

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Recht

Annegret Braun

Annegret Braun kommentiert die Gesetzesbeschlüsse des Deutschen Bundestages zur Änderung des Schwangerschaftskonflikt- (SchwgkflG) und des neuen Gendiagnostikgesetzes (GenDG). An manchen Stellen sind diese zwar noch unbefriedigend ...

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Weltweit

Silvia Bahr

Silvia Bahr erzählt von ihren Erfahrungen als Geburtsbegleiterin in Honduras. In dem zentralamerikanischen Land zwischen Karibik und Pazifik gehört Armut zum Alltag. Frauen werden während der Geburt entmündigt. Es spiegelt sich ...

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Raum & Design

Birgit Heimbach

Birgit Heimbach hat im Oktober vergangenen Jahres am Symposium „Farbe.Design.Therapie“ im Kloster Irsee teilgenommen. Sie erfuhr dort, wie Raumgestaltung, Professionalität und Salutogenese zusammenhängen. Wichtige Hinweise für die ...

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5. DHZCongress