Sachsen

Bessere Versorgung von Risikoschwangeren

  • PD Dr. med. Cahit Birdir, Leitender Oberarzt für Geburtshilfe und Pränataldiagnostik, betreut eine der ersten Schwangeren innerhalb des neuen Gesundheitspfads.

  • Mit dem neuen Jahr hat der „Feto-Neonatale Gesundheitspfad“ am Zentrum für feto/neonatale Gesundheit des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden seine Arbeit aufgenommen. Zusammen mit dem Universitätsklinikum Jena wollen die MedizinerInnen in diesem Rahmen die Betreuung von Risikoschwangeren in der Region ausbauen und verbessern. Die ersten fünf Patientinnen wurden bereits in das Projekt aufgenommen. Bei ihnen diagnostizierten die ÄrztInnen in den ersten Schwangerschaftswochen ein Risiko für eine Wachstumsverzögerung des ungeborenen Kindes.

    Um diese vorgeburtliche Entwicklungsstörung zu verfolgen, werden die Frauen jetzt im Rahmen des medizinischen Versorgungspfads betreut. Der „Feto-Neonatale Pfad“ beschreibt die Betreuung ab der zehnten Schwangerschaftswoche und bis hin zum Ende des ersten Lebensjahres des Kindes sowohl im ambulanten als auch stationären Bereich. Beteiligt sind neben stationär auch ambulant tätige ÄrztInnen. Die Erkenntnisse sollen die Versorgung nachhaltig verbessern und niedergelassene GynäkologInnen und KinderärztInnen für das Thema sensibilisieren.

    Falls die begleitende Evaluation einen Vorteil dieses strukturierten Vorgehens nachweisen kann, ist ein bundesweiter Transfer dieses Angebots geplant.

    Weitere Informationen: > www.ukdd.de/feto-neonat-pfad

    Quelle: Universitätsklinikum Carl, Gustav Carus, 10.1.2020

    Rubrik: Regionales

    Erscheinungsdatum: 15.01.2020