DGFE

Fachgesellschaft für fetale Entwicklung gegründet

  • Mitte Februar 2014 wurde am Uniklinikum Köln die Gesellschaft für Fetale Entwicklung (DGFE) gegründet, die u.a. neue Forschungsfragen zur fetalen und neonatalen Entwicklung stellen möchte.

  • Mitte Februar hat sich an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik Köln die Deutsche Gesellschaft für Fetale Entwicklung (DGFE) gegründet. Sie will wissenschaftliche und unmittelbar praxisrelevante Fragestellungen zum Thema fetales und neonatales Wachstum und Entwicklung bearbeiten. Dazu gehören unter anderem die Wechselbeziehungen zwischen dem Fetus und der Mutter über die Plazenta.

    Dass Krankheiten Erwachsener schon im Mutterleib bei einer gestörten fetalen Entwicklung ihre Ursachen haben können, wird durch zahlreiche Studien belegt. Neben dieser Form der sogenannten Perinatalen Programmierung, sind es besondere Krankheitsbilder, welche die Mediziner interessieren – zum Beispiel die Intrauterine Wachstumsrestriktion, eine vorgeburtliche Entwicklungsstörung mit unterschiedlicher Ausformung und Ursache.

    Die neue Gesellschaft will vor allem neue Forschungsfragen generieren und Studien initiieren: „Unser Ziel ist es, durch die neue Gesellschaft einen Ort des Austausches zwischen den Disziplinen zu haben“, sagte Jens Möller, Direktor der Kinderklinik Saarbrücken und neu gewählter Präsident der Gesellschaft. „Hier kommen Mitglieder aus den unterschiedlichsten Disziplinen wie der Gynäkologie, Geburtshilfe, Pränatalmedizin, Perinatalmedizin und Pädiatrie zusammen“, erläuterte Dr. Markus Valter, stellvertretender Präsident und Leitender Oberarzt der Geburtshilfe an der Uniklinik Köln.

    (aerzteblatt.de, 19.2.2014; DHZ 4/2014)