Nordrhein-Westfalen

Land fördert die Einrichtung hebammengeleiteter Kreißsäle

  • Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales unterstützt in Nordrhein-Westfalen Krankenhäuser mit einer geburtshilflichen Abteilung bei der Implementierung hebammengeleiteter Kreißsäle.

  • Die Geburt in einem hebammengeleiteten Kreißsaal kann Schwangeren angeboten werden, deren Schwangerschaft unauffällig verlaufen ist und bei denen eine unkomplizierte Geburt erwartet wird. Die Sicherheit dieses Konzepts belegt die vom Universitätsklinikum Bonn durchgeführte und vom Land Nordrhein-Westfalen (NRW) geförderte Studie GEscHIcK. Um das Modell in NRW weiter zu etablieren und landesweit auszuweiten, unterstützt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Krankenhäuser mit einer geburtshilflichen Abteilung beim Aufbau und der Implementierung eines hebammengeleiteten Kreißsaals mit bis zu 25.000 Euro. Gefördert werden beispielsweise Schulungen, Workshops und Prozessmanagement. Das Programm läuft vom 1. April 2021 bis 31. Dezember 2022. Förderanträge müssen bis zum 2. November 2021 eingereicht werden.

    Zusätzlich fördert das Land NRW Krankenhäuser mit 100 Millionen Euro über Einzelförderung bei Vorhaben zur Stärkung der geburtshilflichen Versorgung und zur Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Krankenhaus im Jahr 2021. Verbunden mit einem hebammengeleiteten Kreißsaal steigen für die Krankenhäuser die Möglichkeiten einer Einzelförderung durch das Land NRW im Förderschwerpunkt „Stärkung der geburtshilflichen Versorgung“.

    Quelle: DEKV/Deutscher Evangelischer Krankenhausverband e.V., 2.3.2021 · DHZ

    Rubrik: Regionales

    Erscheinungsdatum: 03.03.2021