Sachsen

Mit einer »Schluckimpfung« das Diabetesrisiko von Kindern reduzieren

WissenschaftlerInnen der Medizinischen Fakultät der TU Dresden und des Zentrums für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) untersuchen im Rahmen der POInT-Studie, wie sich durch die orale Gabe von Insulin das Diabetesrisiko von Kindern senken lässt.

Mit der Gabe von Insulin durch eine Art »Schluckimpfung« soll das Immunsystem sehr junger Kinder mit Diabetesrisiko trainiert und damit die Entstehung der Krankheit verhindert werden.

In den Bundesländern Sachsen, Niedersachsen und Bayern können Neugeborene im Rahmen der Teilnahme an der sogenannten Freder1k-Studie in den ersten Lebenstagen ergänzend zum regulären Neugeborenenscreening auf ihr Risiko getestet werden, an Typ-1-Diabetes zu erkranken. Etwa 10 von 1.000 Kinder tragen die Risikofaktoren in sich.
Mittlerweile nehmen in Dresden bereits 107 Kinder von insgesamt 188 hier verfügbaren Plätzen an der internationalen POInT-Studie teil.

Quelle: TU Dresden, 15.7.2020

Rubrik: Regionales

Erscheinungsdatum: 24.07.2020