Bundesministerium für Gesundheit

Neues Gutachten zur stationären Hebammenversorgung erschienen

Einrichtungen der Geburtshilfe seien gut zu erreichen und Mütter weitgehend zufrieden mit der Hebammenversorgung im Krankenhaus. Aber stellenweise zeige sich eine Überlastung von Geburtsstationen in größeren Städten. Zu diesen Ergebnissen kommt ein neues Gutachten zur stationären Hebammenversorgung. Es wurde vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Auftrag gegeben und am 10. Januar veröffentlicht.

Das Gutachten liefert eine umfangreiche Datengrundlage zur stationären Versorgungssituation mit Hebammenleistungen. Dafür wurden statistische Bevölkerungs- und Krankenhausdaten ausgewertet sowie Geburtskliniken, Hebammen und Mütter befragt.

Anfang 2019 hatte das BMG „Sofortmaßnahmen zur Stärkung der Geburtshilfe“ vorgestellt, um eine flächendeckende Versorgung mit Hebammenleistungen auch künftig sicherzustellen. Neben der Vergabe des jetzt vorgestellten Gutachtens gehören dazu unter anderem die bereits erfolgte Einrichtung einer Datenbank zur Hebammensuche durch den Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen sowie die Reform der Hebammenausbildung, nach der Hebammen nun in einem dualen Studium auf ihren Beruf vorbereitet werden.

Das IGES-Gutachten zur stationären Hebammenversorgung in Deutschland kann im Internet abgerufen werden: > www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Gesundheit/Berichte/stationaere_Hebammenversorgung_IGES-Gutachten.pdf

Quelle: BMG, 10.1.2020

Rubrik: Politik & Gesellschaft

Erscheinungsdatum: 15.01.2020