Bundesministerium für Gesundheit

Nationales Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“

  • Die ansprechende Broschüre zum Nationalen Gesundheitszeit „Gesundheit rund um die Geburt“

  • Am 13. Februar fand in der Geschäftsstelle der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e.V. (GVG) die Pressekonferenz zur Übergabe des neuen nationalen Gesundheitsziels „Gesundheit rund um die Geburt“ statt. Wichtige Ziele dabei sind die Förderung der Bindung zu den Eltern, gesunde Lebensverhältnisse, soziale Sicherheit sowie die Vermeidung von Unfallgefahren und Situationen, in denen Eltern überfordert sind. Genau hierfür wollen sich die beteiligten PartnerInnen mit dem neuen Gesundheitsziel einsetzen.

    Der nationale Gesundheitszieleprozess verfügt nun mit „Gesundheit rund um die Geburt“ und „Gesund aufwachsen“ über eine vollständige Abbildung der ersten Lebensphase von der Schwangerschaft bis zum Ende der Kindheit. Beide Ziele greifen dabei ineinander und leisten gemeinsam einen Beitrag zum zielgerichteten Handeln für die Stärkung dieser grundlegenden Phase im Leben eines Menschen.

    Die ExpertInnengruppe, die das neue Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“ erarbeitet hat, umfasst mehr als 35 Mitglieder, die sich aus dem Bereich Bund, Länder, Forschung, Selbsthilfe und Krankenkassen zusammensetzt.

    Dem Kooperationsverbund Gesundheitsziele.de gehören rund 120 Organisationen des Gesundheitswesens an. Bei den Gesundheitszielen handelt es sich um Vereinbarungen dieser Partner mit dem übergeordneten Ziel der Förderung der Gesundheit der Bevölkerung. Die bisher vereinbarten Gesundheitsziele beziehen sich beispielsweise auf bestimmte Krankheiten (etwa Brustkrebs oder Diabetes) oder auf bestimmte Altersgruppen. Es werden Empfehlungen verabschiedet und Maßnahmenkataloge erstellt. Alle Beteiligten verpflichten sich zur Umsetzung in ihren Verantwortungsbereichen.

    Die Broschüre steht unter http://gesundheitsziele.de//cms/medium/1330/20170207_broschuere_GRUDG.pdf zum Download bereit.

    (Bundesministerium für Gesundheit, 13.2.2017)