Thüringen

Ministerin besucht Tagung des Hebammenlandesverbandes

Zur Landestagung des Thüringer Hebammenverbandes am 7. März trafen sich 70 Hebammen im Foyer der Erfurter Stadtwerke. Die Ministerin für Gesundheit und Soziales Heike Werner fand kurzfristig Zeit, an der Tagung teilzunehmen.  Konkrete Ergebnisse des Runden Tisches sind eine Erhöhung der Ausbildungszahlen zum Herbst 2017 und eine kostenfreie berufspädagogische Fortbildung für Hebammen, die in Kreißsälen und im Externat die zukünftigen Kolleginnen mit ausbilden. Um Angebot und Nachfrage nach Hebammenhilfe besser zu koordinieren, sollen regionale Hebammenvermittlungsstellen eingerichtet werden. Verhandelt wird auch über eine Erhöhung des Personalschlüssels in den Kliniken.

Werner dankte ausdrücklich den ehemaligen Landesvorsitzenden Elke Pirrhs und Carmen Ilg für ihre intensiven Bemühungen um die Verbesserung der Kommunikation zwischen den Hebammen und der Landespolitik. Elke Pirrhs ermutigte alle Beteiligten, am Gestaltungsprozess aktiv teilzunehmen und neue kreative Wege für die Versorgung der Frauen und Familien zu suchen und nicht nur die Probleme zu sehen. Im Anschluss nahm sich die Ministerin viel Zeit um Fragen zu beantworten.

Die erste Landesvorsitzenden Annika Wanierke informierte ihre Kolleginnen über die aktuelle Verbandspolitik. Zwei interessante Fachvorträge rundeten das Programm ab. Renate Egelkraut, Hebamme aus Köln, sprach über den rechtlichen Rahmen der Schwangerenvorsorge. Professor Dr. Sven Hildebrandt aus Dresden zeigte neue Perspektiven für den Umgang mit B-Streptokokken auf. Beide Vorträge waren lebendig, humorvoll und kurzweilig anzuhören und haben viel Fachwissen vermittelt.

(www.hebammenlandesverband-thueringen.de)

Rubrik: Regionales