Philips Avent Scientific Symposium 2017

Mehr Muttermilch für mehr Babys

  • 70 ExpertInnen diskutieren in London zur Rolle von Muttermilch für den Nachwuchs - gerade auch für Frühgeborene.

  • Unter dem Motto „Mehr Muttermilch für mehr Babys – von der Physiologie zur Praxis“ diskutierten 70 ExpertInnen aus mehr als 20 Ländern, darunter Hebammen, SäuglingsernährungsexpertInnen, NeonatologInnen und PädiaterInnen, beim 1. Internationalen wissenschaftlichen Symposium von Philips Avent in London. Im Mittelpunkt der Tagung vom 16. bis 17. Februar standen sich ändernde Stillpraktiken und der größer werdende Einfluss von digitalen Technologien sowie der positive Einfluss einer familienorientierten Einbeziehung der Eltern in die Pflege von Frühgeborenen.

    In Vorträgen und Workshops betonten die ExpertInnen die Bedeutung der Muttermilch für die Entwicklung des Kindes und die besondere Rolle der Stillberatung durch Hebammen. Die TeilnehmerInnen waren sich einig: Hebammen sind in den meisten Fällen die wichtigste Bezugsperson für Mütter, wenn es um die Vermittlung von Stillpraktiken geht.

    Silke Mader, Mitbegründerin und Vorsitzende der European Foundation for the Care of Newborn Infants (EFCNI), unterstreicht in ihrem Vortrag, dass die Mütter und Väter von Frühgeborenen in ihrer Elternrolle von Beginn an bestärkt und in die Betreuung involviert werden müssen: „Studien zeigen, wie wichtig für Frühgeborene die Integration der Familie in die Pflege ist. Der Versorgung der Kleinsten mit Muttermilch ist für die Mutter eine der wichtigsten und gleichzeitig emotionalsten Aufgaben. Dabei darf nicht vergessen werden, dass es hier nicht nur um technische Details wie den Platz und die Ausstattung geht, sondern dass auch die Mutter eine erstklassige Ernährung braucht. Eltern sind keine Besucher auf der Frühgeborenenstation, sondern gehören zur effektiven Pflege und Betreuung dazu.“

    (Philips Avent, März 2017)