European Foundation for the Care of Newborn Infants

Präeklampsie – die unterschätzte Schwangerschaftskomplikation

Um das Bewusstsein und die Aufmerksamkeit für Präeklampsie zu steigern, hat die US-amerikanische Preeclampsia Foundation den Welt-Präeklampsie-Tag ins Leben gerufen, der am 22. Mai 2017 zum ersten Mal begangen wird. Die European Foundation for the Care of Newborn Infants (EFCNI) unterstützt den Tag mit einer Aufklärungskampagne.

Priv.-Doz. Dr. med. Dietmar Schlembach, Chefarzt für Geburtsmedizin am Vivantes Klinikum Berlin-Neukölln, plädiert für eine Früherkennung: „Studien haben gezeigt, dass ein frühes Präeklampsie-Screening zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche möglich ist. Dann kann noch eine rechtzeitige Vorbeugung betrieben werden. Die momentan einzige Maßnahme besteht in der früh beginnenden (bis zur 16. Schwangerschaftswoche) ärztlich verordneten Einnahme von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS).“

Weiterführende Informationen zum Thema Präeklampsie und ihrer besonderen Verlaufsform, dem HELLP Syndrom, bietet die Selbsthilfeorganisation Arbeitsgemeinschaft Gestose-Frauen e.V. unter www.präeklampsie-hellp.de.

(EFCNI, 17.5.2017)