Fertilitätsbehandlung

Zygotentransfer: Frisch oder gefroren?

Zwei randomisierte Studien untersuchten den Transfer frischer versus gefrorener Embryonen bei Frauen mit Sterilitätsbehandlung. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass bei Frauen mit einem Polycystischen Ovar-Syndrom (PCO) gefrorene Zygoten in gleichem Reifestadium zu mehr Lebendgeburten führten als frisch übertragene (3. Tag post conceptionem). Bei Frauen ohne PCO lässt sich dieser Vorteil anhand der beiden Studien nicht nachweisen. Allerdings finden sich bei den Frauen mit kryopräserviertem Transfer signifikant weniger Überstimulationssyndrome.

Quelle: Shi Yuhua et al.: Transfer of Fresh versus Frozen Embryos in Ovulatory Women. N Engl J Med 2018. 378:126–136. January 11. http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1705334. Vuong Lan N et al.: IVF Transfer of Fresh or Frozen Embryos in Women without Polycystic Ovaries. N Engl J Med 2018. 378: 137–147. January 11. http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1703768 ∙ DHZ