DHZ 12/2018

Ausgabe 12/2018

Lesen Sie im Titelthema „Der kompetente Säugling“ über die Entwicklung der kindlichen Selbstregulation • wie Hebammen Eltern Kompetenzen in der Kommunikation mit ihrem Kind vermitteln können• die Aufgaben des Mundraums beim oralen Lernen.

Außerdem im Heft: Der Sinn von Fieber und Evidenzen der Messmethoden• Übungen von Einstellungsanomalien am Phantom • mütterliche Todesfälle in der Gießener Rechtsmedizin.

Immer in der DHZ

Ein Einlauf vor der Geburt ist aus medizinischer Sicht nicht unbedingt nötig, dennoch gehört er in vielen geburtshilflichen Einrichtungen zur alltäglichen Routine. Wie stehen Sie dazu?

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Prof. Dr. Christiane Schwarz

Durch die Republik geht ein Aufschrei: Der Gesundheitsminister hat die Akademisierung der Hebammenausbildung ausgerufen. Akademisierung? Was ist das? So wird nun in den sozialen Medien diskutiert. Wir brauchen das nicht! Sind wir ...

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Editorial

Can-do-Babys
Birgit Heimbach

Bis in die 1940er Jahren hieß es übereinstimmend, dass Säuglinge als »Can´t-do-Babys« eigentlich nichts könnten. Anscheinend war jahrzehntelange Forschung nötig, bis immer klarer wurde, dass wir es im Gegenteil mit »Can-do-Babys« ...

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Thema: Der kompetente Säugling

Dr. med. Susanne Mudra

An der Interaktion mit den Eltern wirkt das Kind von Geburt an aktiv mit. Pränatale und peripartale psychische Belastungen der Mutter können dieses frühe Wechselspiel beeinträchtigen und die Gesundheit des Kindes langfristig ...

Leseprobe
Dr. Dagmar Brandi

Von Natur aus wissen Eltern, was ihr Baby braucht und wie sie sich mit ihm verständigen können. Aber diese Intuition ist häufig gestört, sei es durch psychischen Stress der Eltern oder durch falsche Lehrmeinungen von außen. ...

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Christiane Borchard

Ein Kind, das seine Selbstregulation in den ersten Lebensjahren gut entwickeln kann, ist entspannter, den Anforderungen aus seiner Umwelt besser gewachsen und offen für den Beziehungsaufbau zu seinen Eltern. Wenn es in den ersten ...

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Prof. Dr. Kathleen Wermke

Aktuelle Forschung und praktische Erfahrung ergänzen sich in dem Fachbuch »Bindung und Autonomie in der frühen Kindheit«. Daraus eröffnet sich ein tiefes Verständnis für die (emotionale) Entwicklung des Säuglings zum Kleinkind.

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Johanna Sengschmid

Hebammen können im Wochenbett mit Methoden der Emotionellen Erste Hilfe Eltern dort abholen, wo sie mit ihren Bedürfnissen, Ängsten und auch mit ihren Kompetenzen stehen. So fördern sie Verständigung und (Selbst-)Vertrauen.

 

 

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Dr. Dagmar Brandi | Birgit Augustin | Meike Kollmeyer

Anhand eines Fallbeispiels aus der Beratungspraxis zeigt sich, wie der geschulte Blick auf die Eltern-Kind-Interaktion verunsicherten Eltern die Augen öffnen kann. Darin liegt das Potenzial für langfristige positive Veränderungen ...

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Dr. Susanne Hommel

Bei Störungen der Beziehungs- und Bindungsentwicklung zwischen Eltern und Kind sind frühe Hilfen dringend erforderlich. Aber wie lässt sich die Qualität der Beziehung im ersten Lebensjahr beurteilen? Und wie beeinflusst sie die ...

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Mathilde Furtenbach

Im Mundraum des Kindes entwickeln sich im ersten bis zweiten Lebensjahr grundlegende Fähigkeiten: Vom Saugen und Schlucken übers Beißen und Kauen bis zum Sprechen ist auch das Erkunden des eigenen Körpers und der Welt mit dem Mund ...

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Prof. Dr. rer nat. Claudia Hruska

Von Anfang an sind Säuglinge an Interaktion und Kommunikation aktiv beteiligt. Sich gegenseitig etwas mitzuteilen und sich zu verstehen, schafft Verbundenheit. Die Sprache ermöglicht darüber hinaus, sich genau und detailliert zu ...

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1. Lebensjahr

Christina Altmann

Winterzeit ist Grippezeit. Noch immer ranken sich dabei einige Mythen um das Thema Fieber und die Methoden der Temperaturmessung. Eine Aufklärung über den Sinn von Fieber für das Immunsystem und ein zunächst konservatives Handling ...

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Beruf & Praxis

Susanne Mack

Pathologische Einstellungs- und Haltungsanomalien treten bei Geburten selten auf. Deshalb fällt es lernenden Hebammen schwer, solche Befunde sicher zu erkennen. Übungen am Phantom haben sich als Einsteigersimulation für das ...

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Medizin & Wissenschaft

Dr. med. Juliane Lang

23 Todesfälle von Schwangeren gab es in den vergangenen 25 Jahren, deren Ursachen die Gießener Rechtsmedizin in der Obduktion untersucht hat. Was lässt sich daraus lernen? Welche Anzeichen für eine Todesgefahr sollten Hebammen und ...

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Politik & Gesellschaft

Melanie M. Klimmer

Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung überlegt, sogenannte »Pflege-Hebammen« einzuführen, die Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen in den ersten Tagen intensiv beraten und betreuen. Steckt in diesem Begriff ein Mehrwert ...

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Aus- und Weiterbildung

Evelyn Gritsch | Sabrina Iwaszkiewicz-Hauss | Katharina Wallner

Mit viel Wissen im Kopf geht es für Studierende an Fachhochschulen in die Praxis. Doch nicht selten fühlen sie sich überfordert, das Gelernte auch anzuwenden. »Hands on Brain« steht für eine praxisnahe Unterrichtsmethode, bei der ...

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Kultur

Birgit Heimbach

Der Berliner Künstler Volker März befasst sich in Skulpturen, Bildern und Installationen viel mit Geborenwerden, Kindheit und Aufwachsen – auf biografische und gesellschaftskritische, originelle und philosophische Art.

 

 

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