Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V.

Aktionstag zu Mundgesundheit und Schwangerschaft

  • Die besondere Bedeutung der Mundgesundheit für werdende Mütter wird u.a. mit einer Kampagne der DG Paro unterstützt.

  • Mit einer deutschlandweiten Kampagne zum Europäischer Tag der Parodontologie am 12. Mai klärt die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG Paro) über die Volkskrankheit Parodontitis und die besondere Bedeutung der Mundgesundheit für werdende Mütter auf. Die Fachgesellschaft hat dazu ein vielfältiges, multimediales Paket zusammengestellt, das Patientinnen informiert und Hebammen in ihrer Aufklärungsarbeit unterstützt. Unter dem Motto „#LoveYourGum – Liebe Dein Zahnfleisch“ will die Kampagne Schwangere sensibilisieren sowie auf die frühzeitige Diagnose und Behandlung von Parodontalerkrankungen vor und während der Schwangerschaft hinwirken.

    Die Mundgesundheit sollte fester Bestandteil der regulären Betreuung von Schwangeren durch GynäkologInnen oder die Hebamme sein, heißt es aus der DG Paro. Dafür eigne sich neben einer kurzen oralen Inspektion der von der DG Paro entwickelte, kostenfrei verfügbare Parodontitis-Selbsttest. Die Antworten zu insgesamt sechs Faktoren wie etwa Alter, Geschlecht oder Zahnfleischbluten werden mit Punkten bewertet. Je höher der Wert, desto höher das Parodontitis-Risiko. Der Selbsttest kann ohne großen Aufwand durchgeführt werden – ob per App für das Smartphone (zum Download im iTunes-Store oder bei Google Play) oder anhand eines ausgedruckten Fragebogens im Gespräch mit der betreuenden der Hebamme. Bei entsprechendem Ergebnis sollte im Anschluss eine Zahnarztpraxis konsultiert werden.

    Weiterhin stellt das Projekt „Mundgesundheit & Schwangerschaft“ der Europäischen Gesellschaft für Parodontologie (EFP) umfangreiches Informationsmaterial für medizinisches Fachpersonal und die schwangeren Frauen selbst zur Verfügung. Das Material wurde von der DG Paro auf Deutsch übersetzt und ist über die Website der Fachgesellschaft abzurufen: > www.dgparo.de.

    Quelle: DG Paro, 25.3.2019