Bundesfamilienministerium

Ausschuss für Mutterschutz

  • Juliane Seifert mit der Vorsitzenden des Ausschusses für Mutterschutz, Dr. Uta Ochmann, und ehrenamtlichen Mitgliedern

  • Anfang 2018 sind neue gesetzliche Regelungen für den Mutterschutz in Kraft getreten. Dass diese in der Praxis gut umgesetzt werden, gewährleistet ab sofort der Ausschuss für Mutterschutz, der am 4. Juli mit einer konstituierenden Sitzung seine Arbeit aufgenommen hat.

    Zur Vorsitzenden des Ausschusses wurde Dr. Uta Ochmann vom Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München gewählt. Dem Ausschuss gehören insgesamt 15 ehrenamtliche Mitglieder an, die öffentliche und private Arbeitgeber, Ausbildungsstellen, Gewerkschaften, Studierendenvertretungen, Landesbehörden und insbesondere auch die Wissenschaft vertreten.

    Zu den Aufgaben des Ausschusses für Mutterschutz gehört es, Art, Ausmaß und Dauer einer möglichen unverantwortbaren Gefährdung einer schwangeren oder stillenden Frau und ihres Kindes am Arbeitsplatz zu ermitteln. Dabei geht es auch darum, sicherheitstechnische, arbeitsmedizinische und arbeitshygienische Regeln zum Schutz der schwangeren oder stillenden Frau und ihres Kindes zu entwickeln. Diese Regeln und Erkenntnisse sollen es den Arbeitgebern erleichtern, den jeweils aktuellen Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie sonstige gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen und Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit eine verantwortbare Teilhabe am Erwerbsleben zu ermöglichen.

    Quelle: BMFSFJ, 4.7.2018