Baden-Württemberg

Bessere Rahmenbedingungen für die Geburtshilfe angestoßen

Die TeilnehmerInnen des Runden Tisches Geburtshilfe unter Leitung von Staatssekretärin Bärbl Mielich haben in ihrer Sitzung Anfang Oktober eine abschließende Bilanz gezogen.

So fördert das Land beispielsweise die Erprobung lokaler Gesundheitszentren mit Schwerpunkt auf geburtshilflicher Versorgung, um auch in unterversorgten Regionen ein Angebot bereitzustellen. Auch die Arbeitsbedingungen in der Geburtshilfe der Kliniken sollen mitarbeiter- und familienfreundlicher gestaltet werden.

»Baden-Württemberg bietet eine flächendeckende und hochwertige Versorgung rund um die Geburt«, so Staatssekretärin Bärbl Mielich anlässlich der Abschlusssitzung. »Allerdings gibt es auch bei uns regionale Engpässe. Mit der Förderung von lokalen Gesundheitszentren setzen wir auf neue und innovative Versorgungskonzepte.« Die Erprobung der lokalen Gesundheitszentren in unterversorgten Regionen sei aber nur einer von mehreren wichtigen Bausteinen. Als eine weitere entscheidende Maßnahme für eine bestmögliche Versorgung wurde eine gute und enge Zusammenarbeit besonders von ÄrztInnen und Hebammen ausgemacht.

Grundlage für die erarbeiteten Maßnahmen ist ein wissenschaftlicher Bericht der Universität Heidelberg (Institut für Global Health) zum aktuellen Stand der baden-württembergischen Geburtshilfe aus dem Jahr 2018.

Quelle: Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, 9.10.2020

Rubrik: Regionales

Erscheinungsdatum: 25.11.2020