Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V.

Charity-Projekt: Frühgeborenen-Puppe zum Üben

  • Die Frühgeborenen-Puppen gleichen einem Frühgeborenen in der 28. Schwangerschaftswoche.

  • Der Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. setzt sich dafür ein, dass Eltern frühzeitig in die Versorgung ihres Kindes auf der neonatologischen Intensivstation einbezogen werden.

    Vor allem Intensivkinderkrankenschwestern bekunden regelmäßig großes Interesse am Erwerb einer Reborn-Puppe, die idealerweise in Eltern- oder Krankenpflegeschulung zum Einsatz kommen könnte. Die Reborn-Puppe Lewis gleicht einem winzigen, zu früh geborenen Baby aus der 28. Schwangerschaftswoche.

    Lewis lässt nicht nur einen besonders realistischen Eindruck von den kleinen PatientInnen entstehen, sondern kann auch wunderbar zu Anleitungszwecken eingesetzt werden. Besondere Griff-, Halte- und Lagerungsübungen sind gerade im Umgang mit den hochsensiblen kleinen PatientInnen ein ganz wichtiges Thema, das es möglichst praxisnah zu vermitteln gilt.

    Bis aus einem Puppen-Rohling eine lebensecht wirkende Babypuppe entstanden ist, vergehen bis zu 120 Arbeitsstunden. Aufgrund dessen sind die Anschaffungskosten für ein solches Puppenbaby entsprechend hoch und damit für viele Kliniken unerschwinglich.

    Der Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. bietet interessierten Kliniken Unterstützungsmöglichkeiten in Form eines Spendenaufrufs an: Kliniken können sich per E-Mail mit einen Kurzkonzept an info@fruehgeborene.de unter dem Betreff „Frühchen-Puppe“ um einen Lewis bewerben. Im Anschluss richtet der Bundesverband ein Spendenbarometer auf seiner Internetseite für sie ein. Sobald das Spendenziel von 500 Euro erreicht ist, wird ein offizieller Übergabetermin vereinbart.  

    Weitere Informationen: > www.fruehgeborene.de/projekte/fruehchenpuppe-lewis

    Rubrik: Politik & Gesellschaft

    Erscheinungsdatum: 10.06.2020