Evangelische Hochschule Berlin

Empathie und Respekt für Frauen in der perinatalen Zeit

Der Studiengang Hebammenkunde der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB) ist Partner beim Erasmus+project „Curriculumentwicklung im Bereich Empathischer Kommunikation mit Hilfe von VR Technologie Kommunikation“ - „Curriculum Development using VR technology to enhance empathetic communication skills in future health care professionals (EmpathyInHealth)“.

Der Startschuss für das dreijährige Projekt fiel im September 2019. Beteiligte Partner neben der EHB sind die University of Nicosia Medical School, das MMC (Mediterranean Management Centre) als gastgebende Organisation, die Cyprus Certification Company (Zypern), die Vrije Universiteit Brussel aus Belgien sowie die University of Thessaly und die OmegaTech aus Griechenland.

Für Hebammen und GeburtshelferInnen ist die Fähigkeit, empathisch mit Frauen kommunizieren zu können essenziell. Im Kontext der aktuellen von Patientinnen-Initiativen wie Motherhood und Roses Revolution angestoßenen Debatte zum Vorkommen von Gewalt und Respektlosigkeit in der Geburtshilfe in Deutschland, hat das EmpathyinHealth-Projekt besondere Relevanz für die klinische Arbeit von Hebammen und GeburtshelferInnen.

Das EmpathyinHealth Konsortium hat als Hauptziel, auf der Basis von gewonnenen Forschungsergebnissen, ein Curriculum für die Weiterentwicklung der Fähigkeit zur Empathischen Kommunikation unter anderem für Hebammen und GeburtshelferInnen zu entwickeln. Das Curriculum dient dann als Grundlage für die Entwicklung von klinisch relevanten VR (Virtual Reality) Szenarios, in denen empathische Kommunikation eine Schlüsselrolle spielt.

An der EHB leitet Professorin Dr. Julia Leinweber die Forschung zum Projekt. Außerdem verantwortlich für die Erarbeitung der „Intellectual Outcomes“ sind Prof. Dr. Dorothea Tegethoff und Dr. Claudia Limmer, alle drei aus dem Studiengang Hebammenkunde.

Quelle: EHB, 6.11.2019

Rubrik: Aus- und Weiterbildung

Erscheinungsdatum: 11.12.2019