Bayern

Frühgeborenenversorgung wird ausgebaut

In Bayern wird die medizinische Versorgung von Frühgeborenen weiter ausgebaut. Das hat der Krankenhausplanungsausschuss Anfang Dezember 2014 beschlossen. Demnach sollen künftig landesweit 22 Intensivbehandlungsplätze mehr (insgesamt 347) für die stationäre Versorgung von Risikoneugeborenen zur Verfügung stehen. So wird am Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg die Zahl der Intensivbehandlungsplätze für Frühgeborene um 14 auf insgesamt 24 Betten erhöht. Zudem erhält das Klinikum Nürnberg fünf weitere Plätze. Es verfügt künftig über 15 Intensivbetten. Am Rotkreuzklinikum München sollen drei neue Behandlungsplätze eingerichtet werden. Damit stehen dort künftig insgesamt sechs Intensivbetten für Frühgeborene bereit.
Mittlerweile gibt es in Bayern sechs Verbund-Perinatalzentren mit insgesamt 16 Kliniken, die bei der Versorgung von Frühgeborenen regional eng zusammenarbeiten. Sie verfügen über eine permanente Arztpräsenz, umfangreich ausgebildetes Pflegepersonal sowie das Angebot eines Neugeborenennotarztes.
(Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, 1.12.2014)

Rubrik: Regionales

Erscheinungsdatum: 11.12.2014