Sachsen-Anhalt

Gesundheitsministerin plant mehr Hebammenkreißsäle

  • Mit weiteren Hebammenkreißsälen soll in Sachsen-Anhalt die hebammengeleitete physiologische Geburt gestärkt werden.

  • In Sachsen-Anhalt soll es zukünftig mehr Hebammenkreißsäle geben. »Wir wollen hebammengeleitete Kreißsäle als neues Versorgungsmodell schnell etablieren«, so Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD). Dieses neue Modell der Geburtshilfe laufe in Halle sehr gut. »Wir wollten es schon seit Längerem auch in Dessau etablieren, es ist nur am Geld gescheitert. Dort wartet man schon, dass es losgehen kann.« Auch in Magdeburg und Wernigerode sollten Hebammenkreißsäle etabliert werden.

    Mit dem Modell des Hebammenkreißsaals soll die Hebammenarbeit gestärkt werden. 2020 war ein solches Pilotprojekt am Uniklinikum Halle gestartet worden. Ziel ist es, die natürliche Geburt zu stärken und die Kaiserschnittzahlen zu senken. Die Frauen werden am Ende der Schwangerschaft und während der Geburt von einer Hebamme selbstständig, eigenverantwortlich und kontinuierlich betreut. Eine Ärztin kann hinzugezogen werden, wenn eine medizinische Maßnahme nötig ist.

    Quelle: dpa, 31.12.2021 · DHZ

    Rubrik: Geburt

    Erscheinungsdatum: 04.01.2022