Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen

Gesundheitsschwerpunkt der Landesregierung

  • Prof. Dr. Heike Spaderna, Minister Prof. Dr. Konrad Wolf, Prof. Dr. Michael Jäckel, Studierende des dualen Studiengangs „Klinische Pflege“, Prof. Dr. Margit Haas, Prof. Dr. Peter Mudra

  • Die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen wurde vom Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf Anfang Juni zusammen mit der Universität Trier zum Gesundheitsschwerpunkt im Zusammenhang mit der Umsetzung der Teilakademisierung in den Pflegefachberufen ernannt. Zur Schaffung von neuen Studienangeboten erhält die Hochschule in Ludwigshafen für die anstehenden Schritte auf dem Weg der Umstellung und Erweiterung ihrer Programme zwei zusätzliche Professuren und eine Mitarbeiterstelle für die Praxiskoordination.

    Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Mudra zeigte sich erfreut über die besondere Würdigung der Leistungen, die mit dem Aufbau der Pflegestudiengänge und des Hebammenstudiengangs einhergingen, sowie der anerkannten Fachkompetenz der gesamten Hochschule im Gesundheitsbereich. Er verwies darauf, dass man mit dem „Ludwigshafener Gesundheitsportfolio“ über eine große Vielfalt von qualifizierten Angeboten und Handlungsfeldern verfüge.

    Der primärqualifizierende Bachelorstudiengang „Hebammenwesen“ solle voraussichtlich im Wintersemester 2021/22 mit Blick auf die für dieses Gesundheitsfeld vorgegebene Vollakademisierung neu ausgerichtet werden und als siebensemestriger Studiengang für „Angewandte Hebammenwissenschaft“ mit einer zusätzlichen Teilzeitoption an den Start gehen. Weiterhin sei zur Erhöhung der Attraktivität und als Beitrag zur fachlichen Weiterentwicklung der Pflege- und Hebammenwissenschaften für 2020 die Einrichtung eines Masterstudiengangs für den Bereich Pflege und Hebammenwesen als konsekutiver Masterstudiengang mit dem Titel „Innovative Versorgungspraxis in der Pflege und im Hebammenwesen“ vorgesehen. Für den Erwerb der Handlungskompetenz in der Pflege und im Hebammenwesen sei die inhaltliche Vernetzung der Lernorte Hochschule und Praxis bedeutsam, wobei der Kompetenzzuwachs bei den Studierenden auch durch ein integriertes Skills-Lab-Konzept bewerkstelligt werden solle.

    Quelle: Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, 4.6.2019