Hochschule für Gesundheit/Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e. V.

hsg und DGHWi begrüßen Gesetzesreform des Bundesministeriums

Ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur Akademisierung der Hebammenausbildung in Deutschland auf der Grundlage der EU-Richtlinie 2013/55/EU ist erreicht: Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat am 20. März den Referentenentwurf des neuen Hebammengesetzes an die Verbände, Institutionen, Bundesressorts und Länder zur Stellungnahme versendet.

Der Studienbereich Hebammenwissenschaft der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) und die Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e. V. (DGHWi) begrüßen diese Reform ausdrücklich. Seit Jahren treten die hsg und die DGHWi für eine wissenschaftlich basierte Qualifizierung der Hebammen ein. Die Gesamtverantwortung für die theoretischen und praktischen Lehrveranstaltungen den Hochschulen zu übertragen, hält die DGHWi daher für den richtigen Schritt. Dem schließen sich auch die Professorinnen im Studienbereich Hebammenwissenschaft der hsg an, an der seit dem Wintersemerster 2010/2011 der Bachelor-Studiengang Hebammenkunde angeboten wird.

„Neben dem grundständigen Bachelor-Studiengang Hebammenkunde werden wir künftig einen nachqualifizierenden Studiengang etablieren, um den berufstätigen Hebammen, die sich akademisch qualifizieren möchten, ein Angebot unterbreiten zu können“, erklärte Prof. Dr. Nicola Bauer, Leiterin des Studienbereichs Hebammenwissenschaft der hsg.

Quelle: DGHWi, hsg, 28.3.2019

Rubrik: Aus- und Weiterbildung

Erscheinungsdatum: 10.04.2019