Nordrhein-Westfalen

„Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, haben im Rahmen einer ganztägigen Veranstaltung in Oberhausen Zwischenbilanz des Modellvorhabens „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ gezogen.

An dem Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ nehmen seit März 2012 18 Modellkommunen aus ganz Nordrhein-Westfalen teil. Das Ziel ist es, für alle Kinder die besten Bildungsmöglichkeiten und Voraussetzungen für ein gelingendes Aufwachsen zu schaffen. Zu diesem Zweck sollen in den Städten, Gemeinden und Kreisen sogenannte Präventionsketten aufgebaut werden, um bereits bestehende Angebote für Kinder und Familien besser zu vernetzen und um diejenigen gezielt zu erreichen, die Hilfe brauchen.

Wie eine gut aufeinander abgestimmte, kommunale Präventionskette aussehen kann, zeigten die 18 Modellkommunen im Rahmen einer Ausstellung, die die Familienministerin des Landes Nordrhein-Westfalen Ute Schäfer gemeinsam mit Dr. Brigitte Mohn eröffnete. Das Modellvorhaben läuft noch bis 2015. Dann wird auch eine umfassende Evaluation vorgelegt, die zeigt, was eine kommunale Präventionskette bringen kann, für Kinder und Familien und für die öffentlichen Haushalte.

(Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, 29.8.2014; Newsletter der Deutschen Liga für das Kind Nr. 535, 4.9.2014)

Rubrik: Regionales

Erscheinungsdatum: 15.09.2014