Kinderwunschbehandlung

Künstliche Befruchtung ist steuerlich absetzbar

  • Kosten, die Paare für die künstliche Befruchtung selbst tragen müssen, können sie steuerlich absetzen.

  • Einen Teil der Ausgaben für eine künstliche Befruchtung übernimmt in der Regel die gesetzliche Krankenkasse. Kosten, die Paare für die künstliche Befruchtung selbst tragen müssen, können sie zudem steuerlich absetzen. Darauf macht der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH) aufmerksam.

    Paare können Ausgaben für die Behandlung, für Medikamente, für Fahrten zum Frauenarzt, der Frauenärztin oder zur Kinderwunschklinik als außergewöhnliche Belastungen in ihrer Steuererklärung angeben. Im Steuerrecht zählt eine künstliche Befruchtung zu den Krankheitskosten.

    Dies gilt für gängige Behandlungsmethoden wie eine direkte Samenübertragung in die Gebärmutter (IUI), genauso wie für eine Befruchtung im Reagenzglas (IVF) und für eine Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI).

    Quelle: dpa, 6.11.2019 DHZ

    Rubrik: Recht

    Erscheinungsdatum: 07.11.2019