Hochschule für Gesundheit

Mangel an Lehrenden in Pflegefachschulen begegnen

  • Pflege-Studierende arbeiten hier im Rahmen ihrer Selbstlernzeit mit einem Modell.

  • Zum Wintersemester 2019/2020 wird die Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) erstmals den Master-Studiengang „Bildung im Gesundheitswesen – Fachrichtung Pflege“ anbieten. Pflegekräfte mit einschlägigem ersten Studienabschluss (Bachelor oder Diplom) mit einer pflege-pädagogischen Ausrichtung oder verwandten Bereichen, mit einer Gesamtnote von mindestens „gut“ und mit einer abgeschlossenen beruflichen Erstausbildung in der Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege, Entbindungspflege oder Altenpflege sowie ausreichenden Deutschkenntnissen können sich ab Ende Mai bis Mitte Juli 2019 an der hsg Bochum auf einen Studienplatz bewerben. 

    Mit diesem Master-Studiengang reagiert die hsg auf den steigenden Bedarf an qualifizierten Lehrenden an Pflegefachschulen.

    In dem viersemestrigen Studiengang wird pflegepädagogische Fachkompetenz mit pflegedidaktischer Handlungskompetenz kombiniert. Die Lehre orientiert sich dabei klar an den Aufgaben der Praxis. „Dieser Studiengang ist über die Fachhochschule Münster systemakkreditiert und wir wissen, dass er sich in der Praxis bereits bewährt hat“, so Prof. Dr. Markus Zimmermann, Dekan des Departments für Pflegewissenschaft der hsg.

    BewerberInnen ohne einschlägigen pädagogischen Bachelor-Abschluss haben die Möglichkeit, innerhalb von zwei Semestern die fehlenden Modulinhalte nachzuholen.

    Quelle: hsg, 22.1.2019