Unicef

Mehr als 29 Millionen Babys 2018 in Konfliktgebieten geboren

  • Laut Unicef hat 2018 jedes fünfte Kind die erste Lebenszeit in Krieg, Chaos und Unsicherheit verbracht.

  • In Krisengebieten wie Afghanistan, Somalia, Syrien, Südsudan oder Jemen sind im vergangenen Jahr nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef mehr als 29 Millionen Babys geboren worden. Das bedeute, dass jedes fünfte Baby weltweit die erste Zeit seines Lebens im vergangenen Jahr in Chaos, Konflikt, Unsicherheit und Stress verbracht habe, teilte Unicef am 20. September in New York mit. Das führe vielfach dazu, dass die Babys unterernährt und verängstigt seien, viel weinten, schlecht schliefen oder aggressiv würden.

    "Neben den offensichtlichen direkten Gefahren können die Langzeitfolgen eines solchen Starts ins Leben katastrophal sein", so Unicef-Chefin Henrietta Fore. «Was diese Familien brauchen, ist Frieden - aber bis dahin brauchen sie dringend mehr Unterstützung, um mit der Verwüstung um sie herum klarzukommen - 29 Millionen neue Leben und ihre Zukunft hängen davon ab."

    Quelle: dpa 20.9.2019

    Rubrik: Politik & Gesellschaft

    Erscheinungsdatum: 20.09.2019