Hessen

Mehr Geld für Schwangerschaftskonfliktberatung geplant

In Hessen soll zukünftig eine Liste mit den Standorten und Trägern aller geförderten Stellen für die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung öffentlich zugänglich sein. Das sieht die Novellierung des entsprechenden Landesgesetzes vor, über die der hessische Landtag am 28. September in erster Lesung in Wiesbaden debattiert hat. Sozialminister Kai Klose von den Grünen kündigte zudem eine Erhöhung der Förderpauschale für die freien Träger und der Fallpauschalen an.

Insgesamt 11,6 Millionen Euro sollen nach dem Gesetzentwurf ab dem Jahr 2022 für die Finanzierung der Beratungsstellen der hessischen Träger zur Verfügung stehen. Damit alle Schwangeren diese Beratung in Anspruch nehmen können, sollen die Länder für ausreichend Beratungsstellen sorgen.

Die Förderung der Beratungsstellen ist im hessischen Ausführungsgesetz zum Schwangerschaftskonfliktgesetz geregelt. Das derzeit geltende Gesetz ist bis Ende 2021 befristet.
Nach Einschätzung der Landtagsopposition sei die Beratungsinfrastruktur im Land jedoch nicht ausreichend. Auch die finanzielle Ausstattung der Beratungsstellen sei zu gering.

Quelle: dpa, 28.9.2021 · DHZ

Rubrik: Regionales

Erscheinungsdatum: 30.09.2021