4. DHZ Congress

Die Zukunft gestalten

Der 4. DHZCongress vom 7. bis 8. September war durchdrungen von seinem eigenen Motto: »Hebammenkunst – die Zukunft gestalten«. Zwei Tage lang ließen sich circa 800 TeilnehmerInnen inspirieren von ermutigenden, visionären Gedanken zur Zukunft der Geburtshilfe. Entlang des Betreuungsbogens der Hebamme von der Schwangerschaft, über die Geburt bis ins Wochenbett weiteten die ReferentInnen den Blick für das Potenzial von Veränderungen. Ein Resümee. Elisabeth Niederstucke, Alessandra M. Scheede
  • Stolze Schülerinnen und Studentinnen, die mit ihren Postern eine Auszeichnung erhielten.

  • Britta Zickfeldt, und Maren Gangnus

  • Hilke Schauland und Veronika Bujny

  • Anke Wiemer

  • Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser

  • Prof. Dr. Christiane Schwarz

  • Denise Wendler

  • Prof. Dr. Rainhild Schäfers

  • Daniela Erdmann

  • Tara Franke

  • Katja Steinert

  • Heidi Bernard

Deutlich wurde auf dem Kongress, dass neben dem Fachwissen die geburtshilflichen Strukturen, die eigenen Ressourcen, aber auch die gegenseitige Wertschätzung und kommunikative Fähigkeiten im Team die Skills sind, die eine sichere Begleitung der Frau und der werdenden Familie erst möglich machen. Damit Hebammen den Frauen auch zukünftig zur Seite stehen können in einer lebensprägenden Phase.

Der 4. DHZCongress begann mit einem großen »Ja« der Verlegerin der DHZ Britta Zickfeldt in ihrer Begrüßungsrede. Sie benannte das Motto des Kongresses »Hebammenkunst – die Zukunft gestalten«, und sprach von einem schönen und aktiven Leitgedanken. Das Motto sei ein »Ja« zu Veränderung, ein »Ja« zum Mitmachen und Verantwortung übernehmen. Aber auch ein Hinweis, dass Entwicklungen notwendig seien.

Die beiden Vorsitzenden des Niedersächsischen Hebammenverbands Veronika Bujny und Hilke Schauland schlossen sich den Grußworten an. Sie griffen den Gedanken der notwendigen Akademisierung für einen Austausch auf Augenhöhe zwischen den Professionen auf. Diese Entwicklung in der Hebammenausbildung liege in Niedersachsen noch brach: »Die Modellklausel ist nicht umgesetzt«, lautete die Kritik der 1. Vorsitzenden Bujny. Damit sei der »Grundbaukasten« der Hebammenarbeit nicht vollständig. Die beiden hatten symbolisch zwei Baukästen mitgebracht, aus dem sie wichtige Hebammeneigenschaften zutage förderten.

 

Blick zurück und nach vorne

 

Auf die möglichen und die notwendigen Veränderungen und Impulse, die aus der Vergangenheit gelernt werden könnten, richtete die Hebamme und Geschäftsführerin der Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe (QUAG) e.V. Anke Wiemer den Blick. Während sie die ZuhörerInnen bildreich und »im Sauseschritt« durch die vergangenen 60 Jahre Geburtshilfe führte, von denen sie selbst 33 mitgehen konnte, fragte sie immer wieder mal ins Publikum: »Haben Sie gerade ein Déjà-vu?«. Sie zeigte auf, wie sich die Zustände fast zyklisch wiederholten, gepaart mit den Geburtenraten, dem Level an Interventionen und dem Personalschlüssel in den Kreißsälen. So würden heute 72,5 % der Hebammen in Teilzeit arbeiten – das seien 17.000 Hebammen. Viele von ihnen rechneten auch freiberufliche Leistungen ab. Optimal wäre ein Teilzeitfaktor von 45 %, so Wiemer, um die Frauen in den Kliniken gut versorgen zu können. Dafür würden 5.000 bis 6.000 Hebammen mehr benötigt. Aus Wut müsse Mut werden, aus Frust wieder Lust, damit auch junge Hebammen wieder den Beruf – zukünftig an den Hochschulen und Universitäten – erlernen wollten.

Man müsse den nächsten Geburtenboom schon jetzt im Blick haben, der 2045 zu erwarten sei. Sie schloss mit einigen berufspolitischen Forderungen, unter anderem der Organisation der Hebammen in einer eigenen Kammer und der Gründung eines gemeinsamen Haftpflichtfonds für die 5 Millionen Bediensteten in allen Pflegeberufen.

 

Schwangerenvorsorge und Screenings

 

Der zunächst thematisch nüchtern anmutende Vortrag der Gesundheitswissenschaftlerin, Internistin und Hochschullehrerin Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser, die derzeit dem Arbeitskreis Frauengesundheit (AKF) vorsteht, war von ihrem trockenen Humor geprägt. Sie erklärte den Sinn und Unsinn von Screenings und führte am Beispiel des Screenings auf Gestationsdiabetes den Sinn eben dieser Fahndung nach dem Risiko ad absurdum. Mit einem Zitat des Briten Sir J. A. Muir Gray, ehemals verantwortlich für die britischen Screeningprogramme, brachte sie eine Grundfrage auf den Punkt: »Alle Screeningprogramme schaden, manche können auch nützen …«. Er hatte angemerkt, dass der Schaden eines Screenings sofort auftrete, für den Nutzen brauche es länger, bis er sichtbar werde. Am Ende ihres fesselnden Vortrags stellte sie ernüchtert fest, dass wesentliche Kriterien für ein Screening auf Schwangerschaftsdiabetes nicht erfüllt seien. Er könne Evidenzkriterien nicht standhalten.

Der daran anschließende Vortrag der Hebamme und Gesundheitwissenschaftlerin Prof. Dr. Christiane Schwarz, die den ersten universitären Hebammenstudiengang in Lübeck leitet, führte die glasklaren Gedanken ihrer Vorrednerin anhand der Screenings in der Schwangerenvorsorge fort und fragte nach deren Effizienz. Dreh- und Angelpunkt einer jeden Untersuchung müsste die Frage sein, was die Frau sich wünsche. Diese Frage durchzog fast alle Vorträge in diesen Tagen und war auch in den Vorträgen der Hebammen Tara Franke, die sich mit den Wünschen der Frau in der Latenzphase auseinandersetzte, und Evelyn Lesta spürbar, die ihre Erfahrungen im Umgang mit Leitlinien aus einer Klinik mit 9.000 Geburten jährlich aus London mitgebracht hatte. Auch sie zeigte einmal mehr, dass die Orientierung an mehr Wissenschaftlichkeit in der Hebammenarbeit immer auch die informierte Entscheidung der Frau mitberücksichtige.

Christiane Schwarz richtete ihren Fokus speziell auf die Schwangerenvorsorge in der Gruppe, die für manche Frauen besondere Chancen biete. Sie sollten auch diese Möglichkeit wählen können. Die Gruppenvorsorge sei ideal für Frauen mit komplexen Bedürfnissen, die sich selbst aktiver in die Vorsorge einbringen möchten, mehr Informationen benötigten und soziale Kontakte suchten. Die Gruppe sollte für einen guten Austausch mit maximal acht bis zwölf Personen nicht zu groß, das Schwangerschaftsalter der Teilnehmerinnen ähnlich sein. Zehn bis zwölf Termine vor der Geburt und falls gewünscht weitere Termine danach seien ideal. Hier gebe es bereits gute Erfahrungen in anderen Ländern – beispielsweise aus Afrika. Sie freute sich am Ende, dass wir hier aus sogenannten Entwicklungsländern etwas Etabliertes übernehmen könnten.

 

Es geht! Kaiserschnittrate bei 18 Prozent

 

Welche Strukturen müssen neu gedacht werden, um die Kaiserschnittrate effektiv zu senken? Die Antwort bot das geburtshilfliche Konzept des Marienhospitals in Düsseldorf. Denise Wendler, studierte Hebamme, berichtete über die Entwicklung einer Wende in »ihrem« Krankenhaus. Die Kaiserschnittrate im Marienhospital konnte bis zum Jahr 2017 auf 13,93 Prozent gesenkt werden. Wie das zu schaffen war? Mittels einer kontinuierlichen Betreuung durch Hebammen während der Geburt und dem Vermeiden ungünstiger Einflüsse wie Ungeduld, Unruhe, ständigen Personalwechsel und forciertes Eingreifen. Auch dazu beitragen würden das Abwägen von diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen im Team unter Beachtung des gesamten bisherigen Geburtsverlaufs und möglicher Risiken, wobei auch Erfahrung, Sinne und Intuition der Diagnostik dienen dürften.

Das Team des Marienhospitals stärke sich durch regelmäßige Teamsitzungen und Reflexionen, entwickelte auf dieser Grundlage einen hauseigenen evidenzbasierten Kreißsaalstandard und bildete sich hausintern regelmäßig gemeinsam fort.

Das Vertrauen zwischen den Berufsgruppen ermögliche den Hebammen eine zurückhaltende Geburtshilfe. »Hebammen können sich nur selbst stärken, indem sie so arbeiten«, motivierte die Referentin die ZuhörerInnen. Anerkennende Worte kamen von einer Hebamme aus dem Publikum, die dem Marienhospital rückmeldete, dass sie immer wieder Frauen im Wochenbett betreue, die von dieser Klinik schwärmen würden.

 

Die S3-Leitlinie zur vaginalen Geburt

 

Prof. Dr. Rainhild Schäfers vom Fachbereich Hebammenwissenschaft in Osnabrück hatte schon den »Experteninnenstandard zur Förderung der physiologischen Geburt« mitentwickelt. Nun ist die Hebamme und Wissenschaftlerin als Koordinatorin an der Erstellung der S3-Leitlinie »Die vaginale Geburt am Termin« beteiligt. In ihrem Vortrag berichtete sie über den aktuellen Stand der Leitlinie sowie von Veränderungen, die diese mit sich bringen könnte. Ultimative Inhalte konnte Schäfers aufgrund der noch nicht fertiggestellten Leitlinie nicht geben. Eine grobe Vorstellung verschaffte sie dem Publikum jedoch mit der Anlehnung an die englischen Leitlinien des National Institute for Health and Care Excellence (NICE)

Besonders der Umgang mit der fetalen Überwachung sub partu wurde von ihr aufgegriffen. So spricht die britische Leitlinie sich auf der Grundlage aktueller Evidenzen gegen ein CTG bei der Aufnahme einer gesunden Schwangeren im Kreißsaal aus. Auch die Überwachung einer physiologisch verlaufenden Geburt in allen Phasen mittels CTG lehnen die NICE-Guidelines ab und ersetzen es durch die regelmäßige Auskultation mit dem Hörrohr – ein Ausblick, der Hoffnung auf konkrete Veränderungen zulässt! Fertiggestellt sei die deutsche Leitlinie frühestens im September 2019, schloss Schäfers.

 

Hebammenkreißsaal als Therapie?

 

Ein Team, was lange zusammenarbeitete, aber ausgepowert war, ohne frischen Wind, ohne Impulse und Visionen. So beschrieb die Hebamme Katja Steinert die Stimmung im Team am Hochwaldkrankenhaus in Bad Nauheim vor fünf Jahren. Und jetzt? Alles anders. Die Hebamme, aus der die Geschichte »ihres« Kreißsaals nur so heraussprudelte, erzählte vom Wandel durch die Initiierung eines Hebammenkreißsaals in ihrem Haus. Die Initialzündung war vom Chefarzt gekommen – und trotz aller Schwierigkeiten bei der Implementierung habe dieser Schritt dem ganzen Team neuen Schwung gegeben. Steinert sprach von einer »therapeutischen« Wirkung und von Überraschungen, wie einer neuen Feedbackkultur, interdisziplinären Diskussionen und einer spürbaren Steigerung der Qualität.

Der erste Schritt war ein Leitungswechsel im Kreißsaal gewesen. Fast gleichzeitig wurden sie Ausbildungskreißsaal, junge Hebammen mit neuen Ideen kamen ins Team. Steinert, die sich selbst inzwischen als »alten Hasen« sieht, meint, dass jedes Team sich immer wieder neuen Einflüssen öffnen und etwas wagen müsse. Bestand das Team 2013 noch aus 8 Hebammen (5,25 Vollzeitkräften), besteht es heute aus 19 Hebammen (13,25 Vollzeitkräfte im 2:2:2-Dienst ohne Rufdienst), der Altersdurchschnitt, der 2013 bei circa 50 Jahren lag, liegt jetzt unter 30 Jahren.

Die Möglichkeit, in einem Hebammenkreißsaal zu gebären, wirke wie ein Magnet: So konnten sie die Geburten im Haus von 867 im Jahr 2013 auf über 1.000 im vergangenen Jahr steigern. Letztlich finden aber nur knapp 10 Prozent der Geburten im Hebammenkreißsaal statt. Das System zwischen »Normalkreißsaal« und »Hebammenkreißsaal« sei absolut durchlässig, es finde keine Verlegung in andere Räume statt. Eigentlich müsse jeder Kreißsaal ein Hebammenkreißsaal sein, so das Resümee in den anschließenden Wortmeldungen.

 

Zurück zur guten Hoffnung

 

Wie sich das negative Erleben eines Kaiserschnittes auf die Psyche der betroffenen Frau, die Beziehung zu ihrem Kind sowie ihr gesamtes Leben auswirken kann, berichtete Hannah Saalmüller, Sonderschulpädagogin und Mutter zweier Kinder aus Pforzheim, als diesjährige Vertreterin der »Stimme der Frauen«. Begleitet wurde sie in ihrem Vortrag von Romy Hartmann, leitende Hebamme (MSc) am Helios Klinikum Pforzheim. Gemeinsam erzählten sie ihre Geschichte, die Geschichte einer Frau, die zurück in ihre Kraft gelangt, und einer Hebamme, die es versteht, die passende Unterstützung dafür zu bieten.

Die Geburt des ersten Kindes endete in einer sekundären Sectio. Sie und ihr Kind seien nach dem Eingriff mehrere Stunden getrennt gewesen, berichtete Hannah Saalmüller. Das Geburtserlebnis habe Gefühle des Versagens und Ängste hinterlassen. Die zweite Schwangerschaft war schließelich belastet von den nicht aufgearbeiteten Erlebnissen: Schlafstörungen und Panikattacken waren die Begleiter der Schwangerschaft – und eine Todesangst vor der bevorstehenden Geburt.

Die Wendung sei eingetreten, nachdem sie die Schwangerensprechstunde von Romy Hartmann besuchte. Die Hebamme habe ihr durch ihre zugewandte Betreuung wieder Zuversicht, Mut und Halt geben können. Elemente ihres Betreuungskonzeptes war der salutophysiologische Ansatz mit verschiedenen Entspannungs- und Massagetechniken, die Romy Hartmann anhand von Fotos im abwechselnden Vortrag präsentierte.

Innerhalb weniger Wochen seien die Ängste abgeklungen, die Schlafstörungen verflogen und die Beziehung zu ihrem Baby im Bauch intensiviert worden, erzählte die Mutter weiter. Dieses Mal konnte sie ihr Kind mithilfe der ihr vertrauten Hebamme aus eigener Kraft gebären. Dies habe sie bestärkt, sie glücklich und stolz gemacht. Eine Geschichte, die zeigt, was Hebammenarbeit bewirken kann – sie rührte nicht nur die Moderatorin, sondern auch viele ZuhörerInnen zu Tränen.

 

Zeit für neue Wochenbettkonzepte?

 

Zwei mitreißende Vorträge bildeten den Abschluss des Kongresses. Thematisch schloss der Betreuungsbogen der Hebamme nun mit dem Wochenbett ab. Die Hebamme Daniela Erdmann, die viele Jahre in Köln ein Geburtshaus leitete und verbandspolitisch aktiv ist, stellte die Frage, ob die neuen Formen der Wochenbettbegleitung, wie Wochenbettpraxen oder -ambulanzen, eher einem Mangel entsprängen oder auch aus dem Wunsch der Frauen heraus geboren würden. Sie analysierte offen für alle Möglichkeiten die Vor- und Nachteile der aufsuchenden Wochenbettbegleitung, die prinzipiell ein Alleinstellungsmerkmal für die Hebammen bedeute. Können Hebammen dieses verlieren oder am Ende nur dazugewinnen? Ihr Appell ging an die Hebammen, sich aus einer Betreuungsnische, in die nun auch andere Berufsfelder drängen, nicht zurückzuziehen, sondern innovativ und offen auch neue Konzepte aufzugreifen.

Ein Beispiel, wie es gehen könnte, zeigte Heidi Bernard, die gemeinsam mit fünf Kölner Hebammen, angegliedert an eine Elternschule mit Hebammensprechstunde, vor zwei Jahren eine Wochenbettambulanz schuf. Mit dem Angebot erreichten sie nun Frauen, die es besonders nötig hätten, sich zu vernetzen, und die ansonsten auf Hebammenhilfe verzichtet hätten. Nicht jede Frau könne sich vorstellen, eine Hebamme in ihr häusliches Umfeld aufzunehmen. Auch Kolleginnen schickten inzwischen Frauen zu ihnen, wenn sie selbst im Urlaub sind – zur Überbrückung. Ihre Vision sei eine Mischung aus aufsuchendem und ambulantem Angebot – denn zumindest für das frühe Wochenbett bleibe die aufsuchende Wochenbetthilfe der Goldstandard.

 

Aufbruchstimmung

 

An dieser Stelle können leider nicht all die tollen Vorträge und Mutmachbeispiele wiedergegeben werden. Doch gibt es noch einmal die Chance, diese in den kommenden Ausgaben der DHZ in loser Folge nachzulesen. Nutzen Sie, auch wenn Sie nicht auf dem Kongress waren, die Gelegenheit, sich inspirieren zu lassen von den »zukunftsträchtigen« Gedanken, die dieser Kongress aufwarf. Bei allen widrigen Umständen, mit denen der Hebammenberuf zu kämpfen hat: Die Aufbruchstimmung hat in diesen Tagen in Hannover überwogen!

Rubrik: Aus- und Weiterbildung | DHZ 10/2018

Hinweis

Der nächste DHZCongress findet am 11. und 12. September 2020 wieder in Hannover am selben Ort statt.

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