Symposium MasterMinds 2019

Forschungsergebnisse mit Auswirkungen auf die Praxis

  • Zum Start des Symposiums an der Hochschule für Gesundheit empfing hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs rund 100 TeilnehmerInnen im Audimax.

  • Rund 100 TeilnehmerInnen zählte das Symposium „MasterMinds 2019: Ergebnisse praxisbasierter Forschungsansätze aus Hebammenkunde, Pflege und Therapie“ am 23. Januar, welches Studierende des Master-Studiengangs Evidence-based Health Care (EbHC) der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum organisiert hatten.

    Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Thomas Hering, Programmverantwortlicher des Master-Studiengangs und Professor für Quantitative Methoden an der hsg, stellten Studierende dem TeilnehmerInnenkreis, der aus KooperationspartnerInnen der hsg Bochum, hsg-WissenschaftlerInnen und Studierenden bestand, ihre Forschungsarbeiten vor.

    In ihrer Eröffnungsrede erinnerte hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs daran, dass die hsg mit der Einrichtung des ersten Master-Studiengangs Evidence-based Health Care (EbHC) zum Wintersemester 2015/2016 einen „wichtigen Beitrag zur Akademisierung der Gesundheitsberufe geleistet“ habe.

    Das Master-Studium (EbHC) soll für eine wissenschaftliche Tätigkeit in verschiedenen Versorgungsbereichen des Gesundheitssystems, in der Gesundheitsverwaltung und in der Lehre und Forschung vorbereiten. „Der Master-Studiengang EbHC wird seiner Zielsetzung gerecht, interdisziplinär denkende und forschende KollegInnen zu qualifizieren, die einerseits für eine erfolgreiche Akademisierung der Gesundheitsberufe stehen, andererseits ganz bewusst auch über den Rand ihrer eigenen Berufe hinwegschauen“, betonte Dr. Thomas Hering.

    13 Studierende präsentierten ihre Master-These auf Postern, die im Atrium der hsg gezeigt wurden, andere hielten im Rahmen des Symposiums Vorträge. „Forschung ist keine Handlung im stillen Kämmerlein“, betonte Thomas Hering und fügte hinzu: „Forschungsergebnisse sollen Auswirkungen haben auf die Praxis und dementsprechend auch allen – ForscherInnen und PraktikerInnen – verfügbar sein. Dies gelingt durch die Veröffentlichung in Fachzeitschriften, in Lehrbüchern und auf Kongressen und Tagungen. Im Idealfall sollen sie Praxis verändern und ganz speziell die Gesundheitsversorgung verbessern helfen.“

    Die praxisbasierten Forschungsansätze der Master-Arbeiten stammen aus den Bereichen Hebammenkunde, Pflege und Therapie. So untersuchen die Master-Studierende, wie bestimmte Messverfahren auf PatientInnen nach einem Schlaganfall in Deutschland anzuwenden sind, welche Messinstrumente die körperliche Aktivität von PatientInnen erfassen können oder welche Beweggründe es für professionell Pflegende gibt, zu lügen oder zu verschweigen. 

    Quelle hsg, 24.1.2019