Bayern

Initiativen für eine flächendeckende Hebammenversorgung

  • Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (Mitte), die 1. Vorsitzende des Bayerischen Hebammen Landesverbands (BHLV), Astrid Giesen (rechts), und die 2. BHLV-Vorsitzende Susanne Weyherter (links) bei ihrem Treffen im Landtag.

  • Bei einem Treffen von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und der ersten Vorsitzende des Bayerischen Hebammen Landesverbands (BHLV) Astrid Giesen standen die aktuellen Initiativen des bayerischen Gesundheitsministeriums zum Erhalt der flächendeckenden Versorgung mit Hebammenleistungen im Vordergrund. Dazu gehören das neue „Zukunftsprogramm Geburtshilfe" und der künftige Hebammenbonus.

    Im Rahmen des Förderprogramms bekommen Landkreise und kreisfreie Städte noch im Laufe des Jahres 2018 für jedes neugeborene Kind eine Förderung von bis zu 40 Euro. Dieses Geld können sie dann für geeignete Maßnahmen zur Verbesserung und Stärkung der Hebammenversorgung in Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung einsetzen."

    Mit dem neuen Bayerischen Hebammenbonus in Höhe von jährlich 1.000 Euro werden die in der Geburtshilfe tätigen freiberuflichen Hebammen bei ihrer Arbeit unterstützt. Die Prämie soll erstmals im Herbst 2018 an freiberuflich in der Geburtshilfe in Bayern tätigen Hebammen ausgezahlt werden, die im Jahr mindestens vier Geburten betreut haben.

    Ein weiteres Thema des Treffens war die Akademisierung der Hebammenausbildung.

    Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, 16.5.2018

    Rubrik: Regionales