DHZ 09/2006

Ausgabe 09/2006

Lesen Sie im Titelthema „Wasser“ über Impulse für die Geburtshilfe • erstaunliche Eigenschaften des Elementes • Babyschwimmen. Im zweiten Heftteil über die Rolle der Schwangerenvorsorge zur Bekämpfung der Müttersterblichkeit • Fortbildungspflicht • ein „Wasserbild“ der Künstlerin Frida Kahlo u.v.m.

Editorial

Wasser als Therapeutikum
Birgit Heimbach

Bereits in den 1970er Jahren gab es in Deutschland Hebammen, die Wassergeburten betreuten – eher verborgen, zu Hause bei den Frauen. Cornelia Enning war eine von ihnen. Die meisten aber hörten von dieser Methode erst Mitte der ...

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Thema: Wasser

Cornelia Enning

Die Kreativität von Hebammen erfährt durch das Wasser Impulse, individuelle und weibliche Formen in der Geburtshilfe zu finden. Da die Adaptationsfähigkeit des Menschen von der Geburt bis zum fünften Lebensmonat am stärksten ...

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Regine Henschel

Das Leben kommt aus dem Wasser, die ersten Monate unseres Erdendaseins verbringen wir eingebettet im warmen Fruchtwasser des Mutterleibes. Der Körper eines Säuglings besteht aus bis zu 97 Prozent Wasser, der erwachsene Mensch aus ...

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Elizabeth Battenberg

Kneipp riet Schwangeren, alles zu tun, um ihre Gesundheit zu festigen und zu erhalten. Anwendungen im Wasser empfahl er den Frauen und auch den Kindern von Geburt an – um Leib und Seele zu stärken.

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Eva-Maria Wand

Eva-Maria Wand betrachtet die klinischen Voraussetzungen bei der Wassergeburt an der Frauenklinik des Robert-Koch-Krankenhauses Apolda. Aufgrund der guten Erfahrungen ist die Wassergeburt dort bald zur Norm geworden.

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Helene Ulrike Schulz

Die Arbeit mit Schwangeren im Wasser hat eine zunehmende Bedeutung für die Geburtsvorbereitung: Bis heute sind in den USA, Japan, Brasilien, Chile, Mexiko, Kanada, Island, Holland, Belgien, Deutschland, Österreich, Schweiz, ...

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Daniela Paulsen

Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Neugeborenes „in seinem Element“ bleibt. Dabei bietet das Wasser eine Fülle von Reizen und Qualitäten für Entwicklung und Widerstandskraft des Kindes an. Es gilt sie neu zu entdecken.

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Prof. Dr. Birgit Reime

Ein Forscherteam aus China ist der Frage nachgegangen, ob Neugeborenenschwimmen gesundheitsfördernd ist. Die ÄrztInnen gingen davon aus, dass Schwimmen eine gesunde Beschäftigung sei, womit vielen Problemen vorgebeugt werden kann. ...

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Wochenbett

Ingeborg Stadelmann

Nach der Geburt kommt es häufig zu Schwächezuständen. Schwächen sind ernst zu nehmen, da daraus auch psychische Probleme entstehen können. Die Heilmethoden sind ebenso vielfältig wie oftmals wirkungsvoll (siehe auch DHZ 8/2006).

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1. Lebensjahr

Márta Guóth-Gumberger

Wenn sich eine Mutter nach eigener Entscheidung in das Stillen mit dem Brusternährungsset (BES) eingearbeitet hat und sich die Abläufe gut eingespielt haben (siehe DHZ 7/2006 und DHZ 8/2006), geht es nun um die Reduzierung der ...

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Beruf & Praxis

Cemach

In DHZ 7/2006 ging es in zwei Zusammenfassungen der CEMACH-Studie, die unter dem Titel „Why Mothers Die“ veröffentlicht wurde, um die Ursachen von Müttersterblichkeit und um Hinweise für Hebammen, wie geburtshilfliche ...

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Medizin & Wissenschaft

Prof. Dr. Birgit Reime

Prof. Dr. Birgit Reime stellt eine Interventionsstudie mit dem populären Namen „New Life(style) Studie“ vor. Die Studie zielt darauf ab, durch Gewichtskontrolle während der Schwangerschaft einer nachgeburtlichen Adipositas ...

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Recht

Carsten Morgenthal

Nordrhein-Westfalen beschreitet in Sachen Fortbildung seit Ende vergangenen Jahres neue Wege. Mindestens 60 Stunden Fortbildungen müssen in drei Jahren Hebammentätigkeit nachgewiesen werden. Anerkannt werden nur noch Kurse, die ...

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Aus- und Weiterbildung

Dr. Angelica Ensel

Bei der ersten Fachtagung des Kaiserschnittwerks am 10./11. Juni in Düsseldorf standen die körperlichen und seelischen Folgen der Sectio für Mutter und Kind im Zentrum – ein wichtiger Schritt in Richtung einer interdisziplinären ...

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Kultur

Birgit Heimbach

1954 malte Frida Kahlo ein komplexes Bild, das im Zentrum die anatomische Darstellung einer Geburtsszene zeigt. Die Fruchtblase ist geplatzt; der Abgang von Fruchtwasser ist abgebildet. Darunter sieht man auf einer Wasserfläche ...

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5. DHZCongress