DHZ 07/2006

Ausgabe 07/2006

Lesen Sie im Titelthema „Müttersterblichkeit“ über die weltweite Entwicklung der perinatalen Mortalität • Bemühungen zur Reduzierung• Unzulänglichkeiten der Registrierung. Im zweiten Heftteil über Beratung beim Brusternährungsset • Sicherheitsmanagement in der freien Hebammenpraxis • Auslandsadoption u.v.m.

Editorial

Arm versus Reich
Katja Baumgarten

Über die Todesfälle infolge Wochenbettfiebers veröffentlicht das preußische Kultusministerium folgende Zahlen: Es starben 1906 in Preußen 3.722 Frauen im Wochenbett, das macht auf je 10.000 Entbundene 28,81. Sonderbarerweise ist ...

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Thema: Müttersterblichkeit

Univ.Prof. Dr. med. Hermann Welsch

Weltweit erliegt jede Minute eine Frau einer gestationsbedingten Komplikation. Das ist ein Durchschnittswert. In entwickelten Ländern sind die Zahlen heutzutage gering, in den Entwicklungsländern hat sich wenig getan.

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Prof. Dr. Birgit Reime

Da der letzte Überblick bezogen auf die Ursachen von Müttersterblichkeit bereits einige Jahre zurückliegt, hat sich eine Arbeitsgruppe der WHO mit der Auswertung neuerer Daten beschäftigt. Die Studie ist aktuell in der Zeitschrift ...

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Petra ten Hoope-Bender

Bereits für das Jahr 2000 waren weltweit so genannte Jahrtausend-Entwicklungsziele vereinbart worden, um einen entscheidenden Schritt zu tun, die weltweit immer noch extrem hohe Mütter- und Säuglingssterblichkeit zu senken. ...

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Katja Baumgarten

Katja Baumgarten hat mit Univ. Prof. Dr. Hermann Welsch über seine Erfahrungen bei landesweiten Einzelfalluntersuchungen von Müttersterbefällen in Bayern gesprochen.

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Univ.Prof. Dr. med. Hermann Welsch

Auch in hoch entwickelten Ländern der Welt, wo Dokumentation und Statistik die Norm sind, liegt die vollständige und korrekte Erfassung aller Müttersterbefälle immer noch im Argen. Die WHO (2003) geht davon aus, dass selbst in ...

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Cemach

„Why Mothers Die“ ist der eindrückliche Titel einer englischen Studie. Die wichtigsten Ergebnisse des sechsten Berichts über die vertraulichen Untersuchungen der Müttersterbefälle in Großbritannien (Confidential Enquiries into ...

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Cemach

Ein weiterer Teil der englischen Studie „Why Mothers Die, 2000 - 2002“ beschreibt die wichtigsten Krankheitsursachen, die bei werdenden Müttern zum Tod führen können. Daraus werden Empfehlungen auch für Hebammen abgeleitet.

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Katja Baumgarten

Katja Baumgarten hat mit den Hamburger Hebammen Isabelle Nini und Britta-Freya Heuschmann über einen Todesfall nach einer Hausgeburt gesprochen. Das einschneidende Erlebnis hat für beide zu einer sehr bewussten persönlichen ...

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1. Lebensjahr

Márta Guóth-Gumberger

Beim Brusternährungsset (BES) steht zunächst immer die Frage an, ob und wann genau zusätzliche Nahrung benötigt wird und ob dieses Hilfsmittel vorgeschlagen werden soll.

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Beruf & Praxis

Johanna Hoepner-Frühauf

Ebenso wie die betreuten Frauen, brauchen freie Hebammen ein Umfeld, das ihnen ermöglicht, sich mit Ruhe auf ihre Arbeit einzulassen. So kann sich eine Situation entwickeln, in der Betreuungsqualität gelebt wird. Und Intuition ...

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Politik & Gesellschaft

Katja Baumgarten | Britta Zickfeldt

Katja Baumgarten und Britta Zickfeldt waren zum Parlamentarischen Abend des Bundes Deutscher Hebammen e.V. (BDH) nach Berlin geladen. Dort hatten sich rund 80 VertreterInnen aus Politik und Gesundheitswesen eingefunden, um ...

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Aus- und Weiterbildung

Dr. Ute Taschner

Der 5. vom Verband der europäischen Still- und Laktationsberaterinnen (VELB) ausgerichtete europäische „Kongress für Laktation und Stillen“ fand am 12. und 13. Mai 2006 in Maastricht statt. Es ging um die Entwicklung der ...

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Martina Eirich

Martina Eirich hat sich auf dem HausgeburtsTag in Frankfurt durch Vorträge und Workshops inspirieren lassen. Sie berichtet von eindrücklichen Vorträgen zur Rolle der Hebammen in der Gesundheitsförderung.

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Weltweit

Dr. Bernd Wacker

Dr. Bernd Wacker öffnet die Augen für eine besondere Art von Gefälle: zwischen reichen kinderarmen und armen kinderreichen Ländern.

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5. DHZCongress