DHZ 04/2015

Ausgabe 04/2015

Lesen Sie im Titelthema „Notfallmanagement“ über die Schritte zur Evakuierung einer Wochenbettstation • den „Worst Case“ der Fruchtwasserembolie • den Nutzen von Simulationstrainings.

Im zweiten Heftteil, wie tragfähige Bindungen (nicht) entstehen • die Frage des Nutzens von Strafprozessen gegen GeburtshelferInnen.

Inhalt

Einwurf

Katharina Jeschke

In den Verhandlungen zum neuen Versorgungsvertrag über Hebammenhilfe zwischen dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV) und den vertragsschließenden Hebammenverbänden stehen wir im Augenblick vor schwerwiegenden ...

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Editorial

Sie haben vier Minuten!
Peggy Seehafer

Ein Notfall ist ein plötzliches, oft nicht vorhersehbares Ereignis, bei dem sich jemand in einer schlimmen Lage befindet und dringend Hilfe braucht. In der Geburtshilfe betrifft das Gefühl der Verzweiflung und Angst nicht ...

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Thema: Notfallmanagement

Carolin Fürschke

Ernsthafte Bedrohungen gegen medizinische Einrichtungen sind heute die Ausnahme. Dennoch können Brände, Bombendrohungen, Funde von Fliegerbomben, sprengstoffverdächtige Gegenstände oder der Austritt von Gas eine Evakuierung ...

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Univ.-Prof. Dr. med. Dr. hc. Werner Rath

Die Fruchtwasserembolie ist eine seltene, aber lebensbedrohliche Komplikation in der Geburtshilfe. Klinisches Leitsymptom ist der plötzliche Herz-Kreislaufstillstand ohne erkennbare Ursache. Die Hebamme ist häufig die erste, die ...

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Dr. med. Hans-Richard Paschen | Dr. Jochen Hoedtke

Dass eine schwangere oder eine gebärende Frau einen Herz-Kreislauf-stillstand erleidet, kommt hierzulande nur selten vor. Umso wichtiger ist es, im Notfall die richtigen Schritte zu kennen. Im Vordergrund steht zunächst die ...

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Dr. Georg Hillebrand

Der perimortale Kaiserschnitt ist heute bei einer Fruchtwasserembolie eine medizinische Option. Durch die Sectio und Reanimation der Mutter und gegebenenfalls des Kindes können unter Umständen beide gerettet werden. Für ...

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Peggy Seehafer

Bei etwa jeder 30.000. Geburt stirbt in Deutschland eine Mutter. Wie oft es zu einem Kreislaufversagen kommt, das Reanimationsmaßnahmen erfordert, ist nicht belegt. Das Erkennen des Kreislaufstillstandes und das Absetzen des ...

Leseprobe
Prof. Dr. Christiane Schwarz | Patricia Gruber | Almut Störr

In Simulations­trainings werden Gewohnheiten und Bedürfnisse in Arbeitskontexten abgebildet, überprüft und verbessert. Welche Lerneffekte hält dieses Training für geburtshilfliche Notfallsituationen bereit? Hier die Erfahrungen ...

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Birgit Heimbach

Celox® ist ein Medizinprodukt, das ursprünglich fürs Militär entwickelt wurde, um starke Blutungen schnell zu stoppen. Der Chefarzt der Geburtshilfe im Marienkrankenhaus Hamburg, PD Dr. Holger Maul, hat es bei starken postpartalen ...

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PD Dr. Frank Reister

Die Grenze zur Lebensfähigkeit ist dynamisch und verschiebt sich immer weiter. Derzeit liegt sie zwischen der 22. und 24. Schwangerschaftswoche. Kinder, die um diesen Zeitraum auf die Welt drängen, werden unter besonderen ...

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Heike Hoffmann

Als die perinatale Sterblichkeit in Europa noch hoch war, gehörten Nottaufen zum Alltag der Hebammen. Die katholische wie auch die evangelische Kirche regelten das genaue Vorgehen und erlauben bis heute auch Hebammen, im Notfall ...

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1. Lebensjahr

Dr. Evelin Kirkilionis

Die körperliche und kognitive Entwicklung eines Kindes ist untrennbar mit emotionaler Zuwendung verknüpft. So belegte die neuerliche epigenetische Forschung, dass durch traumatische Erfahrungen zwar nicht direkt unser Genom ...

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Beruf & Praxis

Brigitte Ommeln

Neben der Absicherung durch zusätzliche Rentenversicherungen, wie Riester und Rürup (siehe DHZ 3/2015), können Hebammen auch eine Vermögensbildung durch Immobilien und/oder Aktien in Erwägung ziehen. Vorab sollten sie jedoch die ...

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Organisation & Qualität

Monika Selow

Das Notfallmanagement umfasst umfangreiche organisatorische Vorbereitungen für Ereignisse, die selten auftreten. In Anbetracht der Tragweite der möglichen Ereignisse ist dieser Aufwand jedoch mehr als gerechtfertigt. In diesem ...

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Recht

Ina May Gaskin

Sind Strafprozesse geeignet, Fehler in der Geburtshilfe zukünftig zu vermeiden? Wie können Frauen auch unter besonderen Umständen den Geburtsort wählen, wenn GeburtshelferInnen dadurch juristisch in Gefahr geraten? Wie kann das ...

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Weiterbildung & Kongresse

Jutta Ott-Gmelch

Spannende Einblicke und Denkanstöße zur „Identität und Konstruktion“ des weiblichen Körpers und des Selbstbildes von Frauen heute bot die 44. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und ...

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Ausbildung & Studium

PD Dr. Mechthild Groß | Gaby Schmidt | Kathrin Stoll

Hebammen beobachten immer öfter, dass Schwangere der Geburt ihres Kindes mit Unbehagen entgegensehen und vermehrt fürchten, dieser nicht gewachsen zu sein. In der täglichen Arbeit gilt es deshalb, die betroffenen Frauen zu stärken ...

Leseprobe
5. DHZCongress
Aktuelle Ausgabe der Deutschen Hebammen Zeitschrift