DHZ 03/2016

Ausgabe 03/2016

Lesen Sie im Titelthema „Hebammenarbeit mit Geflüchteten“ über eine erfolgreiche Initiative aus Hamburg • die Langzeitfolgen von Kriegsvergewaltigungen • Kommunikation in der Krise.

Im zweiten Heftteil über Wege aus der Schlafkrise beim Baby • Personalknappheit in den Kliniken • den Nutzen qualitativer Forschung.

Inhalt

Einwurf

Prof. Dr. Barbara Duden

Die EinwohnerInnen zweier Gebirgstäler im Berner Oberland wollen ein Geburtshaus gründen, um Schwangere, Gebärende und Mütter wohnortnah versorgen zu können. Eingaben, Versammlungen, Appelle und anhaltender Protest hatten dort die ...

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Editorial

Familienerbe und Empfindungsschatz
Katja Baumgarten

Mit Familiengeschichten von Krieg, Not und Flucht bin ich aufgewachsen. Von Kindheit an und bis ich selbst längst Mutter war, hörte ich gebannt und betroffen immer mehr Details „von früher“. Meine Großmutter hatte einen ...

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Thema: Hebammenarbeit mit Geflüchteten

Wibke Bohny | Dr. Mirjam Wagner

Das Women´s Health Team ist eine erfolgreiche Initiative zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von geflüchteten Frauen in Hamburg. Hebammen und Gynäkologinnen bieten in den Notunterkünften Sprechstunden an. Sie gewinnen ...

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Dr. Monika Hauser

Die Gründerin der Frauenrechtsorganisation medica mondiale berichtet von ihren Erfahrungen und aktuellen Studien zu Langzeitfolgen von Kriegsvergewaltigungen: Um die fortgesetzte Spirale von sexualisierter Gewalt und ...

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Dr. Monika Hauser | Sabiha Husic | Dr. Elvira Durakovc-Belko | Irma Šiljak | Dr. Simone Lindorfer | Kirsten Wienberg | Karin Griese

Welchen Einfluss haben Vergewaltigung und sexualisierte Gewalt im Krieg auf das Leben der Überlebenden, auf ihr psychisches Wohlbefinden, ihre Gesundheit, ihre Beziehungen und auf Familiensysteme? Antworten liefert eine neue ...

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Katja Baumgarten

Im ersten Teil des Gespräches mit Katja Tempel (siehe DHZ 12/2015, Seite 60ff.) berichtete die Hebamme von den anfänglichen Hürden ihrer Arbeit in einer Notunterkunft auf einem Polizeigelände in Lüchow im Wendland. Katja Tempel ...

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Maria Zemp

Für eine traumasensible Unterstützung von Frauen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, hat eine Therapeutin mit der deutschen Frauen- und Hilfsorganisation medica mondiale eine Fortbildung und Leitfäden für Hebammen entwickelt: ...

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Dr. Helmut Jäger

Frauen aus einigen afrikanischen Ländern haben genitale Beschneidungen erlitten, die zu gynäkologischen Erkrankungen und geburtshilflichen Komplikationen führen können. Bei ihnen müssen Hebammen die Beratung und Behandlung sehr ...

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Gudrun von der Ohe

Asylsuchende sind stärker als andere in Deutschland gefährdet, an Tuberkulose zu erkranken. Die Diagnose ist bei den Infizierten nicht einfach und die Therapie dauert lange. Hebammen sollten bei erkrankten Müttern und Säuglingen ...

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Matthias Diefenbacher

Viele Hebammen begleiten geflüchtete Frauen und ihre Familien. Asylbewerberinnen haben einen Anspruch auf Hebammenhilfe. Die öffentlichen Leistungen, insbesondere bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt, richten sich nach dem ...

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Dorothea Rüb | Beate Elvira Lamprecht | Lydia Liebhart

An den geburtshilflichen Abteilungen in Klagenfurt und Villach wird seit kurzem Videodolmetschen eingesetzt. Die Österreichische Hebammen Zeitschrift hat mit den beiden leitenden Hebammen Beate Lamprecht und Lydia Liebhart über ...

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Dr. Helmut Jäger

Hebammen und Geburtshelfer müssen mit geflüchteten Frauen oft eine Kommunikation unter schwierigen Bedingungen meistern. Mit emotionaler Intelligenz und Wachsamkeit für Gefühle – auch für die eigenen – können sie Vertrauen ...

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1. Lebensjahr

Bianca Niermann

Schlafcoaches sehen im umfassenden Blick auf die Familienstruktur den Schlüssel dazu, dass Babys ein- und durchschlafen lernen. Sie bauen auf den Stärken der Kinder und den Ressourcen der Eltern auf. Was Erfolg in der jeweiligen ...

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Doreen Brumme

Eine Mutter berichtet über ihre Erfahrung mit der Diagnose eines Stillkaries bei ihrem vierten Kind. Dabei lag ihr und ihrem Mann die Zahnhygiene bei allen Kindern sehr am Herzen. Alle vier wurden überdurchschnittlich lange ...

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Beruf & Praxis

Katja Baumgarten

Die österreichische Hebamme, Psychotherapeutin und Trauerbegleiterin Renate Mitterhuber verfügt über einen großen Erfahrungsschatz in der Begleitung von Wöchnerinnen nach einem späten Schwangerschaftsabbruch – auch mit Fetozid. Im ...

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Organisation & Qualität

Monika Selow

Seit November 2015 ist der neue Vertrag über die Versorgung mit Hebammenhilfe bekannt. Demnach muss jede freiberufliche Hebamme zukünftig Qualitätsanforderungen nachweisen. Dies kann auf unterschiedlichen Leveln geschehen und wird ...

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Politik & Gesellschaft

Maren Borgerding

Interview mit Susanne Steppat, Präsidiumsmitglied im Deutschen Hebammenverband, zur aktuellen Situation in Deutschlands Kreißsälen. Die Beirätin für die angestellten Hebammen im DHV prangert die Verhältnisse in den Kreißsälen in ...

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Weiterbildung & Kongresse

Katja Baumgarten

Anfang Dezember fand in Berlin der 27. Kongress für Perinatale Medizin statt. Einige Schlaglichter aus dem riesigen Programm, das in zahlreichen Parallelveranstaltungen spannende, zum Teil diskussionswürdige Informationen zu ...

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Prof. Dr. Christiane Schwarz

Nun können wir bereits von „Tradition“ sprechen: Im Rahmen des 3. DHZCongress, vom 2. bis 3. September 2016, laden wir wieder alle Hebammenschülerinnen und -studentinnen ein, mit einem Poster eine interessante Arbeit oder Studie ...

Leseprobe

Ausbildung & Studium

André Posenau

In den Hebammenwissenschaften geht es oft um evidenzbasierte Empfehlungen für die Praxis. Um die besten Forschungsmethoden dafür auswählen zu können, ist bereits in der Ausbildung ein Grundverständnis wichtig: Was unterscheidet ...

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5. DHZCongress