DHZ 01/2019

Ausgabe 01/2019

Lesen Sie im Titelthema „Recht auf körperliche Unversehrtheit“ über das Neugeborenen-Screening • arbeitsrechtliche Schutzvorschriften für Klinikhebammen • Begehrlichkeiten rund um den Frauenkörper • das „Schamthema“ Menstruation • Beschneidung bei Jungen.

Außerdem im Heft: Positionspapier der DGGG zur außerklinischen Geburt • „Grippe“-Impfung für Schwangere • ein Interview zum § 219a Strafgesetzbuch.

Immer in der DHZ

Externatshebammen leisten Ausbildungsarbeit. Welchen Tagesvergütungssatz für die

Hebamme würden Sie angemessen finden?

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Julia Steinmann

Still ist es im Vorsorgezimmer. Alle im Raum halten die Luft an: Der werdende Vater, die Hebamme und die werdende Hebamme sind ganz konzentriert auf den Gesichtsausdruck der schwangeren Frau. Zuerst hatte die Frau voller guter ...

Editorial

Unversehrtheit – ein unantastbares Recht?
Peggy Seehafer

»Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.« So steht es in Art. 2 Abs. 2 des Grundgesetzes (GG). Das bedeutet: Nur die Person selbst kann nach freiem Willen darüber ...

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Thema: Recht auf körperliche Unversehrtheit

Prof. Dr. Evelyn Kattner

Die Kinder-Richtlinie verpflichtet GeburtshelferInnen und Hebammen dazu, jedem Neugeborenen für Screening-Untersuchungen Blut abzunehmen – es sei denn, die Eltern widersprechen. In dieser als geringfügig erscheinenden Routine wird ...

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Barbara Sichting-Busch

Hebammen sollten die arbeitsrechtlichen Schutzvorschriften kennen, um ihre Gesundheit langfristig zu erhalten – besonders bei Schichtdienst und Personalmangel in den Kliniken.

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Dr. Jürgen Robienski

Darf ein als medizinisch notwendig erscheinender Kaiserschnitt auch gegen den Willen der Gebärenden vorgenommen werden, wenn nur dadurch das Leben von Mutter und Kind gerettet werden kann? Eine Reflexion aus juristischer Sicht.

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Tara Franke

Begehrlichkeiten um den Frauenkörper und die weibliche reproduktive Selbstbestimmung sind Teil unserer Vergangenheit. Wirken sich ein neu erstarkender Rechtsextremismus und Nationalismus auf die sexuellen und reproduktiven Rechte ...

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Katharina Desery

Was die Grundrechte der Frau für die Geburt bedeuten: Die WHO hat fünf Richtlinien für geburtshilfliches Personal vorgelegt. Hebammen tragen die größte Verantwortung dafür, dass Frauen einerseits ihr Selbstbestimmungsrecht ...

Leseprobe
Franziska Wartenberg

Die ureigensten weiblichen Körpererscheinungen gelten als unheilbringend, gefährlich und unheimlich. Sie wurden deswegen von jeher tabuisiert, versteckt und als behandlungsbedürftig eingestuft. Bis heute werden Frauen und Mädchen ...

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Dr. Stephan Heinrich Nolte

Dürfen Eltern ihren Sohn ohne medizinischen Grund beschneiden lassen? Die Vorhaut ist ein Organbestandteil, eine erogene Zone des Genitals, aber auch ein Symbol der körperlichen Unversehrtheit des Mannes.

 

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Tinou Ponzer

Die Frage nach dem Geschlecht begleitet uns in allen Bereichen der Gesellschaft, vor allem, wenn ein Kind geboren wird. Sie ist nicht nur eine intime persönliche Frage, sondern entscheidet darüber, wie wir Menschen einordnen und ...

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Geburt

Tara Franke

Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) hat ein Positionspapier zur außerklinischen Geburt veröffentlicht. Die zum Zeitpunkt des Gesprächs noch amtierende Präsidentin Prof. Dr. Birgit Seelbach-Göbel hat ...

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Wissenschaft & Forschung

Dr. Helmut Jäger

Schwangeren wird empfohlen, sich gegen »Grippe« impfen zu lassen. Aber der Nutzen ist kaum zu belegen. Risiken sind nicht auszuschließen, da es keine Langzeitbeoachtungen gibt.

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Politik & Gesellschaft

Alessandra M. Scheede

Die Frauenärztin Nora Szász muss sich seit August 2018 mit ihrer Kollegin Natascha Nicklaus vor Gericht dafür verantworten, dass sie auf ihrer Website darüber informiert, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen. Grundlage für den ...

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Zur Person

Bettina Salis

Seit gut 30 Jahren betreut Mikel Mantxola Hausgeburten auf Mallorca – und hat seine Ansichten über interventionsfreie Geburtshilfe im Laufe seines Berufslebens zum Teil revidiert. Er arbeitet als Homöopath und begeistert sich für ...

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Aus- und Weiterbildung

Birgit Heimbach

Anlässlich des Weltfrühgeborenen-Tages am 17. November veranstalteten zwei Hamburger Kliniken, das Katholische Kinderkrankenhaus Wilhelmstift und die Geburtshilfe des Katholischen Marienkrankenhauses Hamburg, einen Fachtag ...

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Kultur

Birgit Heimbach

Die Sandmalerin Anne Löper präsentierte eine Geschichte von Werden und Wachsen, Angst und Zuversicht beim Hamburger Fachtag Perinatalmedizin zum Weltfrühgeborenen-Tag im November.

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