DHZ 02/2019

Ausgabe 02/2019

Lesen Sie im Titelthema „Evidenzen für die Wochenbettbetreuung“ über Wochenbettkonzepte • ausgewählte Cochrane-Reviews • die Evidenz von Beckenboden stärkenden Maßnahmen• Ursachen für Schmerzen beim Stillen.

Außerdem im Heft: Softmarker und nichtinvasive Pränataltests • ein Behandlungskonzept für den Klumpfuß • neue Begriffe für das weibliche Genitale • eine Tagung zum Stand der Akademisierung.

Immer in der DHZ

Fragen Sie jede Schwangere in der Anamnese nach Missbrauchserfahrungen?

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Julia Steinmann

Ich blättere im Anzeigenteil meiner Fachzeitschrift. Hebammen sind gesucht! Sie werden umworben und abgeworben, Mittel und Zweck variabel: Da wird eine Hebamme gesucht als Popo-Creme-Expertin und eine, die QM-Systeme verkaufen ...

Editorial

Eine Studie macht noch keine Sicherheit
Tara Franke

Immer weniger Mütter werden im Wochenbett von einer Hebamme betreut. Das zeigt eine aktuelle Studie der AOK in Nordrhein-Westfalen, die unter Mitarbeit von Nicola H. Bauer, Professorin für Hebammenwissenschaft an der Hochschule ...

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Thema: Evidenzen für die Wochenbettbetreuung

Daniela Erdmann

Nicht nur wegen des Hebammenmangels kann es sinnvoll sein, die aufsuchende Wochenbettbetreuung zu erweitern oder zu ergänzen: Beratungstermine in Praxen oder Ambulanzen, auch Online-Angebote, sind für manche Frauen und Familien ...

Leseprobe
Kirstin Büthe

Eine kritische Übersicht über die Evidenzlage zur Betreuung von Mutter und Kind im Wochenbett: Da es nur wenige aussagekräftige Forschungsergebnisse gibt, sind Hebammen in vielen Fragen auf die eigene Expertise angewiesen. ...

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Tara Franke

Eine Übersicht über die aktuellen und wesentlichen Cochrane-Reviews zur Betreuung im Wochenbett. Die Meta-Analysen fassen Studien zusammen und bewerten sie: Wie ist die Evidenzlage der jeweiligen Maßnahmen einzuordnen?

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Tara Franke

Diese fünf Hebammen arbeiten ausdrücklich evidenzbasiert. Sie deklarieren dies auch auf ihren Internetseiten. Wir haben sie gefragt, wie sie darauf gekommen sind und wo sie die dazu nötigen Kenntnisse erworben haben. Wie groß ...

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Sabine Striebich | Prof. Dr. Anke Steckelberg

Eine neue Leitlinie soll die Versorgung mit qualitativ hochwertiger Gesundheitsinformation sicherstellen und damit informierte Entscheidungen befördern. Sie enthält klare Handlungsempfehlungen, die Hebammen in der Beratung ...

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Prof. Dr. Christiane Schwarz | Peggy Seehafer

Die Betreuung nach Evidenzen auszurichten, ist ein kontroverses Thema. Über Jahrhunderte weitergegebene Informationen zum Umgang mit bestimmten Situationen können veraltet und folglich nutzlos oder gar schädlich sein. Was ist der ...

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Dr. Cornelia Schwenger-Fink

In einer Projektarbeit über »Postpartale Uterusinvolution« lernen Hebammenschülerinnen am St. Bernward Krankenhaus in Hildesheim die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens.

Durch eigene Forschung entwickeln sie aktuelle ...

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Tara Franke

Gymnastik im Wochenbett ist wichtig, um Thrombosen und Inkontinenz vorzubeugen. Studien belegen das Potenzial einer individuellen Anleitung.

 

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Edeltraut Hertel

Die fünf häufigsten Ursachen für wunde Brustwarzen und wie sie zu vermeiden sind.

 

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Dr. Frank-Thomas Riede

Das Pulsoxymetrie-Screening ergänzt die bisherigen Untersuchungen, um kritische angeborene Herzerkrankungen bei Neugeborenen zu erkennen (siehe auch DHZ 1/2019, Seite 12f.).

Es kann die »diagnostische Lücke« verkleinern und auch ...

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Heidi Bernard

Fünf Hebammen haben 2016 in Köln eine Wochenbettambulanz als Pilotprojekt gestartet. Nach zwei Jahren zeigte ihre Auswertung einige Überraschungen, deutliche Schwächen, aber

auch klare Stärken dieses Betreuungsmodells. Sie ...

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Tara Franke

Der Spitzenverband der Krankenkassen nimmt Stellung zu den Möglichkeiten

einer Wochenbettambulanz. Welche Potenziale liegen in aufsuchender, nicht-aufsuchender

und digitaler Betreuung?

 

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Schwangerschaft

Dr. Franka Lenz

Wenn im Ultraschall sogenannte Softmarker auftreten, ist das statistische Risiko für eine chromosomale Störung erhöht. Und dennoch treten Softmarker auch bei vielen gesunden Feten auf. Kann der nichtinvasive Pränataltest am Ende ...

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1. Lebensjahr

Dr. med. Tania Hayn | Karola Schwarz-Dennier

Für Kinder, die mit einem Klumpfuß zur Welt gekommen sind, haben Fachleute in Berlin

eine sensomotorische, manualmedizinische Therapiemethode entwickelt. Grundlage dafür sind die Kompetenzen des Säuglings.

 

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Beruf & Praxis

Birgit Heimbach | Fabian Nastold

Wenn Kinder in einem Kreißsaal das Licht der Welt erblicken, sollte dieses möglichst einladend wirken. Das Sana HANSA-Klinikum Wismar bringt nun LED-Leuchten zum Einsatz.

 

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Wissenschaft & Forschung

Dr. Annette Prochnow

Fördert klassische Musik die Gehirnentwicklung ungeborener Kinder? Studien zur pränatalen Gehörentwicklung zeigen, dass Neugeborene bereits Melodien erkennen, verschiedene Stimmen und Sprachen unterscheiden können. Ihr ...

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Politik & Gesellschaft

Petra Bentz

Warum das Feministische Frauen Gesundheits Zentrum »Vulvina« als Begriff für das gesamte weibliche Sexualorgan etablieren möchte.

 

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Aus- und Weiterbildung

Birgit Heimbach

Die Akademisierung des Berufsstandes der Hebammen war das

Thema einer Tagung der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft (DGHWi), gemeinsam mit dem Deutschen Hebammen Verband (DHV). Die Hochschule für Angewandte ...

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Kultur

Angelika Krause

Darf ein Minderjähriger gegen seinen Willen zu einer lebensrettenden Behandlung gezwungen werden? Der Spielfilm »Kindeswohl«, nach dem gleichnamigen Bestseller von Ian McEwans, beschäftigt sich mit dieser Frage.

Eine Filmkritik. ...

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5. DHZCongress
Aktuelle Ausgabe der Deutschen Hebammen Zeitschrift