DHZ 07/2012

Ausgabe 07/2012

Lesen Sie im Titelthema „Arbeiten im Kreißsaal“ über die Möglichkeit von Überlastungsanzeigen ● warum Mitarbeitergespräche für das Miteinander wichtig sind ● Nacht- und Schichtdienst. Im zweiten Heftteil, warum ein Kaiserschnitt ein Eingriff mit Langzeitwirkung ist ● über Abrechnungsbetrug • u.v.m.

Inhalt

Einwurf

Dr. med. Wolf Lütje

Für mich hat sich nichts geändert. Als vor fast 30 Jahren mein erster Sohn zur Welt kam, gab es Bonding und Bedding-in satt. Das wurde damals wegen seiner Selbstverständlichkeit gar nicht so benannt. Vor ein paar Tagen hatte ich ...

»

Editorial

Fürsorge und Selbstsorge
Dr. Angelica Ensel

Anna ist eine selbstbewusste, sensible und kluge junge Frau mit besten Abiturnoten. Sie will Hebamme werden und sie schafft es, einen der wenigen begehrten Ausbildungsplätze zu bekommen. Voller Freude ist der Anfang in der Schule. ...

»

Thema: Arbeiten im Kreißsaal

Cäcilie Fey

Die sogenannte Gefährdungs- oder Überlastungsanzeige ist an sich nicht gesetzlich geregelt. Doch aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Arbeitsschutzgesetz ergibt sich die Verpfl ichtung, übermäßige Belastungen zu melden. Es gibt ...

»
Prof. Dr. med. Sven Hildebrandt

Geburtshilfl iche Teams sind straff organisiert und mehr als gut ausgelastet. Da bleibt wenig Zeit, sich kritisch mit problematischen Geburtsverläufen auseinanderzusetzen, einrichtungsinterne Gepfl ogenheiten auf wissenschaftliche ...

»
Ute Wronn

Konstruktive Mitarbeitergespräche sollten Bestandteil jeder Unternehmenskultur sein. Dazu bedarf es eines kooperativen Führungsstils und einer wertschätzenden Atmosphäre. Wo Mitarbeiterinnen mitdenken, mitgestalten und ...

»
Corina Scheurer

Ist der Kampf gegen Überstunden im Kreißsaal wirklich so aussichtslos? Die Berechnung des Personalbedarfs anhand der „Arbeitsplatzmethode“ und der „Tätigkeitsmethode“ ermöglicht es Leitenden Hebammen, einen angemessenen ...

»
Dr. med. Andreas Süssmilch

Kinder werden zu jeder Tages- und Nachtzeit geboren. Deshalb müssen Hebammen in Schicht- und Nachtdiensten arbeiten. Der Körper hat aber nur bedingt Ressourcen, aus dem 24-Stunden-Rhythmus auszubrechen. Welche Regeln für die ...

»
Dr. Angelica Ensel

In vielen geburtshilflichen Abteilungen entscheiden klinikinterne Ethikkommissionen darüber, ob ein später Schwangerschaftsabbruch durchgeführt werden soll, insbesondere wenn dies mit einem Fetozid verbunden ist. Wo stößt dieses ...

»
Dr. Angelica Ensel

Der späte Schwangerschaftsabbruch ist nach wie vor ein hochkompliziertes und tabuisiertes Thema. Während viele Abteilungen die Sorge für die Mütter und ihre sterbenden Kinder ernst nehmen und hierfür psychologische und ...

»

1. Lebensjahr

Dr. med. Herbert Renz-Polster

In der öffentlichen Diskussion um die Folgen der Sectio kommt der Blick auf das Kind bislang zu kurz. Bei der Abwägung, ob und wann ein Kaiserschnitt erfolgen sollte, muss sein gesamter weiterer Entwicklungsweg mit einbezogen ...

»

Stillen

Márta Guóth-Gumberger

Die Schritte, die das zum Termin geborene Baby auf einmal meistert, sind beim zu früh geborenen Baby einzelne Hürden, die es nacheinander zu erklimmen gilt. Wie können möglichst alle Bedingungen auf dem Weg zum Stillen optimiert ...

»
Andrea Siems

Robert wurde mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte geboren (siehe auch DHZ 6/2012, Seite 46ff.). Seine Mutter erzählt von der Suche nach der richtigen Zufüttermethode, über die hilfreiche Nutzung eines Brusternährungssets und die ...

»

Politik & Gesellschaft

Heidi Giersberg

Ein persönlicher Bericht von einer der Hebammen, die im Krankenhaus Bassum für den Erhalt der Geburtshilfe gekämpft haben. Im März hatte die DHZ über eine Bürgerversammlung in dem kleinen niedersächsischen Ort berichtet, der als ...

»

Recht

Dr. Sebastian Almer | Dr. Philip Schelling

Eine Hebamme sah sich dem Vorwurf ausgesetzt, über drei Jahre in neun Fällen gegenüber der Krankenkasse nicht korrekt abgerechnet zu haben – in der Summe ging es um 1.700 Euro. Nun verliert sie die Berufsbezeichnung „Hebamme“, wie ...

»
RA Claudia Maier

Wie können sterbende Kinder und Säuglinge bestmöglich betreut werden? Die Verpfl ichtung zur Lebenserhaltung besteht nicht unter allen erdenklichen Umständen. Manchmal tritt die Palliativversorgung der kleinen Patienten in den ...

»
5. DHZCongress