DHZ 02/2012

Ausgabe 02/2012

Lesen Sie im Titelthema „Embryologie und Genetik“ über die embryonale Entwicklung im 1. Trimenon ● wie sich das Herz des Embryos ausbildet. Im zweiten Heftteil, wie Empfehlungen, nur vier Monat ausschließlich zu stillen, zustande kommen ● ein Porträt der Hebamme und Stewardess Jenny Grallert • u.v.m.

Inhalt

Einwurf

Monique Lensing | Angela Becker | Sandra Schnellen-Gertz | Lisa König

Die Verhandlungen am 30. November 2011 in Berlin wurden von den Vertreterinnen der Hebammen abgebrochen. Ein starkes Signal nach dem Angebot des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherungen, die Vergütung in Höhe der ...

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Editorial

Intelligente Gene
Birgit Heimbach

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Die wahrhaft wichtigste Phase des Lebens sei nicht Geburt, Tod oder Hochzeit, sondern die Gastrulation, erklärte 1962 Prof. Lewis Wolpert, einer der weltweit renommiertesten Entwicklungsbiologen. Sonst wären wir ...

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Thema: Embryologie und Genetik

Anna Rockel-Loenhoff

Das Wissen um die embryonale Entwicklung beeinflusst das Handeln der Hebamme. Sie kann der Frau vermitteln, in welchen sensiblen Phasen sie für eine bestmögliche „Umgebung“ des heranwachsenden Embryos sorgen kann. Und auch wenn im ...

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Dr. Herbert Juch

Angeborene Anomalien durch äußere Einflüsse in der ersten und zweiten embryonalen Entwicklungswoche – was weiß man heute über die Anfälligkeit der embryonalen Entwicklung in dieser Zeit?

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Birgit Heimbach

Der britische Entwicklungsbiologe Lewis Wolpert hat gesagt: „Es ist nicht die Geburt, die Hochzeit oder der Tod, sondern die Gastrulation, welche in Wirklichkeit der wichtigste Zeitpunkt in deinem Leben ist.“ In dieser Phase der ...

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PD Dr. med. Jörg Männer

Die Bildung des menschlichen Herzens beginnt in der dritten Woche nach der Empfängnis. Zunächst entstehen die Herzfelder, die die

Grundlage für den weiteren Prozess bilden. Sechs Wochen später ist das vierkammerige Herz fertig ...

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Dr. rer. nat. Gregor Schlüter

Mit den modernen Methoden der Entschlüsselung der Gene und ihrer Sequenzen erscheint es, als hätten wir alle Möglichkeiten,

Krankheiten frühzeitig zu erkennen und möglicherweise zu behandeln. Doch vor jeder Genanalyse steht die ...

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Priv.-Doz. Dr. Martina Paulsen

Wie werden im Erbgut Informationen weitergegeben, ohne dass diese in den DNA-Bausteinen kodiert sind? Bei der epigenetischen Vererbung werden in der Fetalzeit Informationen durch kleine chemische Modifikationen der DNA kodiert und ...

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Prof. Dr. Petra Arck | Dr. Anke Diemert | Dr. med. Manuela Tavares de Sousa | Prof. Dr. Kurt Hecher

Aktuelle Forschungen setzen sich mit der Frage auseinander, wie Umwelteinflüsse und Lebensstil Schwangerer die Entwicklung ihrer ungeborenen Kinder beeinflussen. In kritischen embryonalen Entwicklungsphasen können Organe und ihre ...

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Lena Laimböck

Embryonale Stammzellen ermöglichen neue Wege in der Behandlung von bisher als unheilbar geltenden Krankheiten. Beispiele aus der Forschung veranschaulichen die ethische und juristische Problematik, die diese Entwicklung mit sich ...

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Geburtsvorbereitung

Dr. Zuzana Sebková-Thaller

Qigong ist eine Universalmethode zur Pflege der Lebensenergie. Die eigene Lebenskompetenz wird gefördert, wenn diese Methode zum ständigen Begleiter im Leben einer Frau wird. Gebärende wie Hebamme werden gelassener und darin ...

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Stillen

Silvia Höfer

Wie kommt die neue deutsche Leitlinie zur Stilldauer dazu, ausschließliches Stillen nur noch bis zum vierten Monat zu empfehlen? Sie basiert auf einer Stellungnahme der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), deren ...

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Weiterbildung & Kongresse

Birgit Laue

Vielen Eltern fällt es heute schwer, feinfühlig und sicher auf die Signale ihres Babys zu reagieren. Hebammen können Störungen frühzeitig erkennen und helfen, das Gleichgewicht einer guten Kommunikation zwischen Eltern und Kind ...

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Prof. Dr. Christiane Schwarz

Auf dem 1. DHZCongress sollen auch die SchülerInnen und StudentInnen zu Wort kommen. Die Deutsche Hebammen Zeitschrift lädt zu einem Posterwettbewerb ein.

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Porträt

Karen Roske

Jenny Grallert hat zwei Teilzeitjobs in unterschiedlichen Berufen, arbeitet daneben freiberuflich und hat eine Familie. Die Hamburger Hebamme und Flugbegleiterin nennt ihren straffen Zeitplan „knackig“.

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Weltweit

Sonja Liggett-Igelmund

Acht Tage als Hebamme in Ghana – ein Sprung in eine andere Welt. Viel zu kurz, um das Erlebte wirklich erfassen zu können, aber so intensiv in den Begegnungen, dass die Hebamme Sonja Liggett-Igelmund beglückt und erfüllt nach Köln ...

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Kultur

Birgit Heimbach

Die Entwicklungsbiologin Prof. Kate Storey und die Modedesignerin Prof. Helen Storey haben eine Modekollektion entworfen: fast 30 Kleider, die die Entwicklung des menschlichen Embryos auf künstlerische Weise veranschaulichen. Mit ...

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5. DHZCongress