DHZ 09/2011

Ausgabe 09/2011

Lesen Sie im Titelthema „Den Stillbeginn meistern“ über komplexe Zuckerstoffe in der Muttermilch • Väter als Stillförderer • wie Babys gutes Saugverhalten lernen. Im zweiten Heftteil über Sehstörungen bei kleinen Kindern • Familienhebammen im rechtlichen Dilemma • Studieren ohne BAföG • u.v.m.

Editorial

Sprich drüber!
Katja Baumgarten

Das diesjährige Motto der Weltstillwoche klingt so einfach: „Stillen – sprich drüber!" Aber ist zum Stillen nicht schon alles gesagt? Ein Themenschwerpunkt über das Stillen für Hebammen – Eulen nach Athen tragen? Spricht man mit ...

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Thema: Den Stillbeginn meistern

Dr. rer. nat. Ulrike Gebhardt

Komplexe Zuckerstoffe in der Muttermilch sind offenbar eine Wohltat für den Nachwuchs. Die Flaschenmilch bietet dafür keinen echten Ersatz.

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Gudrun von der Ohe

Um überholten Annahmen und Unsicherheiten bei jungen Müttern entgegenzuwirken, sollten Hebammen den Stillbeginn intensiv begleiten. Welche aktuellen Informationen zum Stillverlauf brauchen Frauen heute?

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Robert Richter

Väter können viel dafür tun, dass ihre Kinder gestillt werden. Doch bisher tauchen sie in Geburtsvorbereitungs- und Stillkursen eher am Rande auf – oder erst dann, wenn es Probleme mit dem Stillen oder in der Paarbeziehung gibt. ...

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Gudrun von der Ohe

Babys nach der Geburt zu stillen, ist zwar etwas ganz Natürliches, doch existieren nach wie vor große Unsicherheiten. Deshalb sind gute Informationen und praktische Übungen in Geburtsvorbereitungskursen wichtig. Insbesondere das ...

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Ingrid Lohmann

Ingrid Lohmann beschreibt das ideale Vorgehen in den ersten drei Tagen nach der Geburt. Nicht jedes Neugeborene trinkt von selbst an der Brust. Und in den Kliniken fehlt oft die Aufmerksamkeit für einen schwierigen Stillbeginn: Es ...

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Erika Nehlsen

Erika Nehlsen beschreibt im Detail, wie korrektes Anlegen gelingt und woran sättigendes Saugen zu erkennen ist. Kein künstlicher Flaschensauger ist in der Lage, ein Saugen wie an der Brust zu ermöglichen.

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Márta Guóth-Gumberger

Bei jedem Wochenbettbesuch wiegt die Hebamme das Baby. Wie kann sie ihre Beobachtungen und die Gewichtswerte optimal auswerten, damit sie Problemen frühzeitig entgegenwirken kann?

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Schwangerschaft

Dr. Marc Radosa | Prof. Dr. Ingo Bernard Runnenbaum

Zehn Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter leiden an einer Endometriose. Häufig werden die von Betroffenen geschilderten Schmerzen einfach als „verstärkte“ Regelschmerzen fehlgedeutet und falsch behandelt. Im Schnitt vergehen ...

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1. Lebensjahr

Gesa Winger | Janin Scharfenort

Die Sehschärfe entwickelt sich vom ersten Lebenstag an bis zum sechsten Lebensjahr des Kindes. Dabei gibt es sensible Phasen der Entwicklung, in denen Hebammen und Eltern die Kinder aufmerksam beobachten sollten. Denn je früher ...

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Politik & Gesellschaft

Rena Fehre | Kerstin Purnhagen

Damit Eltern Beruf und Familie vereinbaren können, müssen die Unternehmen Lösungen anbieten. Es gibt Beispiele guter Praxis, die es zu durchdenken lohnt.

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Recht

Claudia Malterer

Familienhebammen bewegen sich oft in einer rechtlichen Grauzone zwischen Daten- und Kinderschutz. Transparenz ist entscheidend, gerade für Hebammen, die in den Familien um die Geburt eines Kindes herum einen Vertrauensvorschuss ...

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Ausbildung und Studium

Nicola Pridik

Wer mit über 30 Jahren oder berufsbegleitend ein grundständiges Studium beginnen will, bekommt kein BAföG. Doch es gibt alternative Quellen für die Finanzierung, die sich häufig auch kombinieren lassen. Sie reichen von Stipendien ...

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Weltweit

Yildiz Cokokur

Yildiz Cokukur lernte beim Internationalen Hebammenkongress Ende Juni in Durban eine Hebamme vom Stamm der Zulu kennen. Acht Tage lang begleitete sie die Kollegin bei ihrer Arbeit. Die türkischstämmige Hebamme aus Deutschland ...

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5. DHZCongress