DHZ 10/2009

Ausgabe 10/2009

Lesen Sie im Titelthema „Netzwerke & Prävention“ über Hebammenarbeit als Beziehungsarbeit • Effizienz von Netzwerken in der Familienhilfe • kleine Kinder in suchtkranken Familien. Im zweiten Heftteil über Mittel zur Milchbildung • Betreuung nach Sectio aus juristischer Sicht • Hebammenarbeit in Ungarn u.v.m.

Editorial

Dr. Angelica Ensel

Elternwerden – ein körperlicher, emotionaler und sozialer Übergang in einen neuen Lebensabschnitt – ist in unserer Gesellschaft zunehmend gefährdet. Denn auch den Paaren, die nicht zur sogenannten Risikoklientel gehören, stehen ...

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Thema: Prävention und Familienbegleitung im ersten Lebensjahr

Margarita Klein

Hebammen können sich spezialisieren – je nach individuellen Vorlieben und Stärken, sowohl im medizinischen als auch im pädagogisch-beratenden Bereich. Es gilt, die Möglichkeiten der Hebamme als Begleiterin für die ganze Familie ...

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Dr. Angelica Ensel

Dr. Angelica Ensel spricht mit Eva-Maria Chrzonsz über die Möglichkeiten und Chancen einer effektiven Betreuung junger Familien. Nicht nur besonders belastete Familien brauchen nach Meinung der Fuldaer Familienhebamme gut ...

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Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein

Eine aktuelle Befragung sozial benachteiligter Schwangerer vom Verbund Hebammenforschung zeigt erneut: Die Mädchen und Frauen brauchen eine bessere Verbindung zwischen medizinischer und sozialer Betreuung. Obwohl das Potenzial bei ...

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Prof. Dr. Ludwig Spätling | Prof. Dr. Laszlo Vaskovicz

Die Familienschule Fulda hat 2003 ein neues Kurskonzept rund um die Familienwerdung eingeführt. Es soll junge Paare stärken und das Konfliktpotenzial herabsetzen. Hebammen eröffnet es die Möglichkeit, ihre Arbeit ganzheitlich zu ...

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Ines Günther

Der Austausch zwischen den unterschiedlichen Akteuren, die sich um die Gesundheit junger Familien bemühen, ist maßgeblich für deren nachhaltige Hilfe. Oftmals mangelt es jedoch gerade an diesen Strukturen.

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Frauke von Bodelschwingh

Eine Hamburger Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, jungen Familien ein Netz zu bieten: Mum – Mama und mehr. Eine Lotsin ist für die Frauen im ersten Jahr nach der Geburt immer telefonisch erreichbar. Der Kontakt wird schon ...

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Prof. Dr. Ruthard Stachowske

Suchtkranke Frauen konsumieren oftmals auch in der Schwangerschaft Drogen, deren giftige Wirkung in der Pharmakologie beschrieben ist. Häufig trifft das pathogene Potenzial das ungeborene Kind völlig ungeschützt. Sogar in einer ...

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Dr. Brigitte Steingruber

Seit zwei Jahren gibt es das Projekt MIA – Mütter in Aktion in der Steiermark in Österreich, seit etwa einem Jahr mit einem Elterncafé. Das Modellprojekt soll die Gesundheit von Frauen in einer Lebensphase mit großen Umbrüchen ...

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1. Lebensjahr

Dr. Ute Taschner

Das Klinische Protokoll Nr. 9 „Der Gebrauch von Galaktagoga zur Einleitung oder Steigerung der Milchproduktion“ widmet sich den gängigen Mitteln, um die Milchbildung bei der Mutter zu fördern. Dabei werden sowohl Medikamente, ...

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Beruf & Praxis

„Könnte ich einem Gericht sagen, dass ich mein Bestes gebe und dennoch nicht alles in der Hand habe?“, fragt sich eine Hebamme, die in diesem Bericht wiedergibt, was ihr widerfahren ist. Sie hat die Geburt eines Kindes begleitet, ...

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Politik & Gesellschaft

Erika Feyerabend

In wenigen Jahren dürfte eine neue Untersuchungsmethode marktfähig werden, die derzeit weltweit intensiv erforscht wird: Aus Zellen im Blut der Schwangeren lässt sich das Erbgut des Feten extrahieren und auf genetische ...

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Recht

Dr. Sebastian Almer

Hebammen wird nicht selten die Pflicht auferlegt, Frauen unmittelbar nach der Kaiserschnittoperation verantwortlich zu überwachen. Weil es sich hierbei nicht um eine ihrer Kernaufgaben handelt, ist dies haftungsrechtlich nur unter ...

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Europa

Dr. Zsuzsanna Kiss Soósné

In Ungarn sind Hebammen einzig für die Geburt zuständig, die Vor- und Nachsorge mit vielen Untersuchungen und Hausbesuchen erledigen staatliche Fürsorgerinnen in Kooperation mit ÄrztInnen. Zur Vorbereitung auf das Elternwerden und ...

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5. DHZCongress