DHZ 11/2007

Ausgabe 11/2007

Lesen Sie im Titelthema „Impfen“ über das Potenzial einer ausgewogenen Impfberatung • die Impfentscheidung von Eltern • Stillen und kindliche Immunität. Im zweiten Heftteil über die Behandlung einer Toxoplasmose • über die Flaute bei „Primama“, einem Programm für die integrierte Versorgung werdender Mütter u.v.m.

Editorial

Im Impfkarusell
Britta Zickfeldt | Elisabeth Niederstucke

Ein tägliches Dilemma: Mütter gehen mit ihrem gerade mal achtwöchigen Baby zum Kinderarzt – zum Impftermin. Natürlich weiß die Mutter, dass der Termin ansteht. Und dennoch sind viele Mütter auf die planmäßige Sechsfachimpfung ...

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Thema: Impfen

Elien Rouw

Um zu entscheiden, ob und wann sie ihr Kind impfen lassen, brauchen Eltern eine gute Beratung, die individuelle Risiken berücksichtigt. Welches Wissen und welche persönlichen Fragen helfen ihnen, für sich und ihr Kind die beste ...

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Prof. Dr. med. Heinz-Josef Schmitt | Dr. Steffen Rabe

Impfen – eine essenzielle Maßnahme der Gesundheitsvorsorge? Wie viel Vorsorge ist notwendig? Wir haben Univ.-Prof. Dr. Heinz-Josef Schmitt und Dr. Steffen Rabe gefragt. Prof. Schmitt war bis September über viele Jahre Vorsitzender ...

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Vivian Weigert

Auch in der Impfberatung gibt es den optimalen Zeitpunkt, Informationen zielgerichtet zu platzieren, ohne Angst zu schüren. Die Hebamme, die die Frau schon in der Schwangerenvorsorge sieht, kann zumindest den Boden bereiten für ...

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Dr. Julia Pauli | Susanne Brandner

Das soziale Netzwerk von Eltern ist für die Impfentscheidung von großer Bedeutung. Diese verstärkende Wirkung ist sowohl bei Impfbefürwortern wie auch bei den Impfskeptikern festzustellen.

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Prof. Dr. med. Heinz-Josef Schmitt

Univ.-Prof. Dr. Heinz-Josef Schmitt war bis Mitte September Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut. Die STIKO ist in Deutschland die maßgebliche Institution, die im Auftrag des Bundes ...

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Dr. Oliver Tolmein

Impfen in einer globalisierten Welt: ein Dilemma, das sich auswachsen könnte zum Ruf nach einem Zwang zur Impfung. Das „Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen“ ermächtigt bereits heute den Bund ...

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Dr. Klaus Hartmann

Kinderärzte finden sich in einer „Aufklärungsfalle“ wieder, wenn sie Eltern über alle möglichen Risiken der empfohlenen Schutzimpfungen für Kinder im ersten Lebensjahr informieren wollen. Gesetzlich sind die Ärzte dazu ...

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Dr. Oliver Tolmein

Der ursächliche Zusammenhang muss nachgewiesen sein, damit ein Impfschaden als solcher vom Gericht anerkannt werden kann. Dass der Schaden wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer Impfung entstanden ist, genügt zwar laut ...

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Marianne Wesche

Rotaviren sind die weltweit häufigste Ursache für Magen-Darm-Erkrankungen. In Deutschland erleiden rund 90 Prozent der Kinder bis zum dritten Lebensjahr eine Rotavirus-Infektion. Im Gegensatz zur normalen Durchfallerkrankung, die ...

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Dr. Friedrich P. Graf

Vielen erscheint der Gedanke, dass es heute eine Alternative zum Impfen im frühen Jugendalter geben könnte, geradezu absurd. Obwohl die Impfempfehlungen durch die Ständige Impfkommission in ihrer Zahl ständig zugenommen haben, ...

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Prof. Dr. Michael Abou-Dakn

Stillen stimuliert nachweislich das kindliche Immunsystem und kann damit zu einem relativen Schutz vor unspezifischen Infektionskrankheiten beitragen. Dass die „Kinderkrankheiten“ durch Stillen weniger häufig auftreten, kann nach ...

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Schwangerschaft

Silvia Höfer

Wie sinnvoll ist ein Screening auf Toxoplasmose und wie ist der aktuelle Stand der Empfehlungen? Worin liegen die Aufgaben von Hebammen?

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1. Lebensjahr

Katja Baumgarten

Katja Baumgarten im ersten Teil des Gesprächs mit der Berliner Kinderärztin Dr. Gabriele Kewitz. Die Ärztin am Kinder- und Jugendgesundheitsdienst der Stadt Berlin hält die Zusammenarbeit möglichst aller Professionen, die für das ...

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Eunutnet

Eine effektive Stillförderung braucht einen Rahmen, der es Frauen erleichtert, das Stillen im Beruf, in der Öffentlichkeit, mitten im Leben zu verwirklichen. Dazu brauchen Mütter einen geschützten Raum und die Akzeptanz der ...

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Beruf & Praxis

Marianne Wesche

Seit Februar 2005 gibt es „Primama“, eine integrierte Versorgung für Schwangere in Hamburg. Das Modell, das eine bessere Versorgung von Schwangeren verspricht, findet jedoch kaum Beachtung.

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Europa

Prof. Dr. Antje Reinheckel

Im finnischen Winter macht eine deutsche Frauenärztin die Hebammen-Studentinnen mit interaktivem Unterricht bekannt. Die Fachhochschülerinnen werden dort zugleich Krankenschwestern und haben gute Berufschancen mit vielen ...

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5. DHZCongress