DHZ 10/2007

Ausgabe 10/2007

Lesen Sie im Titelthema „Interdisziplinäre Zusammenarbeit“ über die Voraussetzungen für eine funktionierende Zusammenarbeit • gemeinsam Handeln im Notfall • Zusammenarbeit in interprofessionellen Qualitätszirkeln. Im zweiten Heftteil über Toxoplasmose-Screening • (unzureichende) Darstellungen des weiblichen Genitale • Geburtshilfe in Tschechien u.v.m.

Editorial

Gemeinsam Ressourcen stärken
Katja Baumgarten

Wenn Sie Ihr Kind zu Hause zur Welt bringen möchten, dann können Sie den Sarg gleich mitbestellen!" Dieser Rat eines Frauenarztes an eine gesunde Schwangere mit einem ebenso gesunden Kind im Bauch zeugt nicht nur von Unkenntnis ...

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Thema: Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Isolde Brandstädter

Studien belegen, dass nur gleichberechtigte Partner im Gesundheitswesen effektiv kooperieren. Soziale Kompetenz ist entscheidend, um die Stärken des anderen als Ressource zu erkennen und sie für eine gemeinsame Betreuung der Frau ...

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Verena Schmid

Ein Blick auf die Geschichte eines Jahrhunderte alten Konfliktes zwischen ärztlichem System und Hebammenwesen. Gegensätze, die sich bis heute manifestieren – und eine effektive Zusammenarbeit erschweren.

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Dr. med. Michael Scheele

Hierarchische Strukturen erzeugen unvermeidlich Spannungen. Die Konstellation zwischen Ärztin/Arzt, Hebamme, Gebärender und ihrem Mann ist besonders filigran, so dass immer wieder Probleme zu Tage treten, die eine wirksame ...

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Simone Kirchner

Interdisziplinär zu arbeiten, bedeutet mehr als den fachlichen Austausch zwischen zwei oder mehr Professionen. Vielmehr geht es um wirkliche Zusammenarbeit, Zusammendenken und die Neugierde, sich dem oftmals auch Andersdenkenden ...

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Barbara Kosfeld

Die Hebamme in der freien Praxis ist auf eine gut funktionierende Kooperation mit Blick auf die Gesundheit von Mutter und Kind angewiesen. Die Notwendigkeit zeigt sich im Berufsalltag.

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Simone Kirchner

Ein gemeinsamer Handlungsplan, wie im Bedarfsfall kooperiert wird, ist gerade in Notfallsituationen dringend erforderlich. Alle wichtigen Fragen müssen vorab besprochen sein

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Elisabeth Hoppe

An der Universitätsfrauenklinik Freiburg arbeiten Hebammen, Krankenschwestern und Kinderkrankenschwestern als interdisziplinäres Team nach einem neuartigen Pflegekonzept zusammen. Das Besondere: Eine Betreuende übernimmt die ...

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Dr. Martina Weiß | Dr. Ottomar Bahrs

Interprofessionelle Qualitätszirkel (IQZ) bieten das Potenzial, Gesundheit zu fördern: Die Kooperation der Beteiligten wird optimiert, die verschiedenen Versorgungsangebote werden besser vernetzt.

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Schwangerschaft

Silvia Höfer

Wie sinnvoll ist ein Screening auf Toxoplasmose und wie ist der aktuelle Stand der Empfehlungen? Der erste Teil informiert über Anzeichen einer Toxoplasmoseinfektion und ihre Folgen.

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1. Lebensjahr

Eunutnet

Was empfiehlt die Europäische Union für die Ernährung eines Kindes nach dem vollendeten siebten Lebensmonat? Fisch, Fleisch, Eier und Milch – am besten Muttermilch – gehören allesamt auf den Plan. Doch was ist im Detail zu ...

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Medizin & Wissenschaft

Tara Franke

Darstellungen des weiblichen Genitale in Fach- und Populärbüchern sind häufig unvollständig, denn sie unterschlagen einige Drüsen und Schwellkörper, die wichtige Funktionen für die Sexualität der Frau und für die Geburt haben. ...

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Politik & Gesellschaft

Dr. Alexandra Manzei

Der Boom der privaten Nabelschnurblutbanken hat sich in den 1990er Jahren parallel zu einer gesellschaftlichen Situation entwickelt, die durch gravierende Kürzungen im Gesundheitswesen und durch die Privatisierung von sozialer ...

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Europa

Eva Labusová

So nah und doch ganz anders: Geburtshilfe in Tschechien. Was nach dem Ende des totalitären Regimes 1989 an Potenzial für Neues und Veränderung vorhanden war, konnte bislang nicht in eine autonome Rolle der Hebamme münden. Und auch ...

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5. DHZCongress